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3 (1856)
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v. Hartmann.

Im blauen Schilde ein rechts gekehrter Pelican von natürlicherFarbe, welcher seine im Neste sitzenden drei Jungen mit seinemBlute nährt. Auf dem Schilde stellt ein gekrönter Helm, aus wel-chem vorwärls&ehend ein silbern gerüsteter Bitter aufwächst, wel-cher, die Linke in die Seite setzend, mit der Hechten ein Schwertmit goldenem Grille vor sich aufrecht hält und dessen Sturmhaubemit fünf wechselsweise blauen und silbernen Strnussenfedern besetztist. l)ic Helmdecken sind blau und silbern. HandschriftlicheNotizen und Abdrücke von Petschaften.- Tyroff, I. 190. Freih.v. Ledebur, I. S. 322.

Sachsen. Friedrich Gottlob Hartmann, Stadtsyndicus zuBudissin, wurde im kursächsischen Reichsvicariate, laut Diplomsd. d. Dresden, 6. Juli 1792, in den Reichsadelsland erhoben.Derselbe war später Bürgermeister zu Budissin und pllanzte denStamm fort. Die Familie erwarb Güter in der Oberlausitz.

v. Hechthausen.

Im blauen Schilde ein schrägrechts aufwärts fliegender, goldengekrönter Hecht mit aufgehobenen, doch geschlossenen Flügeln,welcher im Maule einen goldenen Ring hält. Auf dem Schildesteht ein gekrönter Helm, welcher drei blühende, goldene Lilienan beblätterten Stielen trägt. Die Helmdecken sind blau und gol-den. Pomm. Wappenb., IL XLV1I. und S. 129 u. 130, mit derAngabc, dass das Siegel des Hans llcchthusen von 1600, XLVIII.7, das Wappenbild des Schildes, wie angegeben, zeige. Micrael,VI. S. 490, sagt: Hechthausen, ein altes Geschlecht, führt einenfliegenden, gekrönten Hecht, mit einem Ringe im Munde und aufdem gekrönten Helme drei blühende, gelbe Lilien-Stangen. Sieb-macher, III. 157: D. Hechthausen, Pommerisch (der beschriebeneHecht fliegt schräglinks aufwärts). v. Meding, IL S. 240 (nachMicrael und Siebmacher). Gauhe, I. S. 801. v. Ilellbach, 1.S. 524. N. Preuss. Adelslexicon, II. S. 355. Freih. v. Lede-bur, I. S. 332.

Preussen. Altes, pommersches Adelsgeschlecht, welchesfrüher Hechlhusen und Hekethuscn geschrieben wurde. Ilennig