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Ludwig Freiherrn v. Gumppenberg, gründeten zwei Linien, Wolf-gang Ludwig die Linie zu Püttmes und Georg Franz durch seinenSohn, Ignaz Joachim, die Linie zu Peuerbach. Der Sohn des Wolf-gang Ludwig, Ignaz Franz, bestimmte Püttmes und Gumppenbergzu einem Fideicommiss, und der vierte Solin desselben, Ignaz Jo-seph, erbte die Herrschaft Praiteneck, welche der Sohn des Letz-teren, Maximilian, an Bayern abtrat. Derselbe erwarb dafür Ober-Prennbei'g und stiftete die Linie Ober-Prcnnberg. — Die von v. Lang(a. a. 0.) aus der Adelsmatrikel des Königreichs Bayern angeführtenGlieder der Familie sind in die Linien „Pottmess-Peyrbach, Pollmess-Erasburg, Pottmess-Oberbrennberg, Pottmess und die DingollingerNebenlinie" geschieden. —- Das Gcncal. Taschenb. d. freih. Häuserführt die jetzt lebenden zahlreichen Glieder des Geschlechts nachden Linien Püttmes, Oberprennberg und Peuerbach auf. Die Liniezu Püttmes ist in die Hauptlinie zu Pottmes und in die Seitenlinievon Püttmes zu Wallenburg, und die Linie zu Peuerbach in dieHauptlinie zu Peuerbach und in die Seitenlinie zu Peuerbach ge-schieden.
v. Haeften.
Schild mit Schildeshaupte. Im goldenen Schildeshaupte einschwarzer Turnierkragen mit drei Lützen. Im rothen Schilde dreiblaue Pfähle, von welchen jeder mit vier unter einander stehenden,gestürzten Eisenhüten belegt ist. Auf dem Schilde stellt eine allekönigliche Krone und auf dieser ein gekrönter Helm, aus welchemneben einander zwei silbern beschlagene, schwarze Pferdefüsse auf-wachsen, welche sich im Gelenke nach aussen und unten beugen.Die Ilelmdecken sind rechts und links oben roth und golden undunten blau und golden, und den Schild halten zwei einwärtssehende,goldene Löwen. — Abdrücke von Petschaften. — Wappenbuch derPreuss. Rheinprovinz, I. XLVIIL 95 und S. 47 u. 48 (die Beschrei-bung nennt den Turnierkragen im Schildeshaupte einen Helmkragenund giebt an, dass man die drei Pfahle im Schilde mit den Eisen-hüten auch Pfähle von gestürztem Pfahlfeh nennen könne). — N.Preuss. Adelslexicon, V. S. 204. — Fahne, II. S. 52, und Freih.v. Ledebur, I. S. 307 (die Pfähle sind silbern lingirt).
Preussen, Niederlande, Mcklenburg. Altes, aus der