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3 (1856)
Entstehung
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Familie v. Chaslillon, gen. du Cooq (Chalillon de Cooq), stammendesAdelsgeschlecht. Ein Sprosse des Geschlechts vermählte sieh mit einerErbtöchter aus der Familie v. Arckel und erlangte durch diese Ver-mählung die Herrschaft Halten an der Maas, nach welcher sich seitAnfange des 14. Jahrhunderts die Familie nannte. Der Besitz der-selben in den Niederlanden breitete sich im Laufe der Zeit immerweiter aus, zu demselben kam vom 16. Jahrhunderte und späterauch Besitz in den Rheinlanden, und 1826 wurde die Familie auchin Meklenburg mit Hohen-Schwarz hei Rostock angesessen. Indie Adelsmatrikel der preussischen Rheinprovinz ist in die Blasseder Edelleute unter No. 28 Wilhelm Ludwig Werner v. Hätten(Haus Erpen hei Xanten, 26. Juni 1829) eingetragen. Für diefrüheren genealogischen Verhältnisse der Familie ist der dieselbebetreffende Artikel in dem N. Preuss. Adelslexicon (a. a. 0.), wel-cher sich wohl aus der Familie seihst herschreibt, mehrfach vonWichtigkeit. Rudolph de Chalillon de Cooq erhielt 1268 die an derWaal und Maas liegenden Herrschaften Werdenburg, Nerynen etc.,und Rudolphs Sohn, Johann, nannte sich Herr von Werdenburg.Der Sohn des Letzteren, Chatillon v. Werdenburg, vermählte sichmit Gertrude, Erblochter des Gisbert v. Auckel (Arckel), Herrn zuHätten und Kyfhoek. Der aus dieser Ehe stammende Sohn, Ru-dolph, nahm von seiner Herrschaft Hätten den Namen an, behieltaber das alte Chatillonsche Wappen bei und nannte sich Chalillonv. Hätten, auch de Cooq v. Hätten. Die Nachkommen nannten sichBarone v. Hätten, gehörten zu dem Geldernschen Adel und wareneifrige Anhänger des Hauses Oranien und Mitglieder der General-staaten. Gerhard v. Hätten, verm. mit Judith v. Baerl, wurde 1653vom Kurfürsten Friedrich Wilhelm zu Brandenburg mit der Herr-schaft Baerl im Fürstenthume Meurs und mit Doipstein im Herzog-thume Cleve belehnt. Von demselben stammen die v. Haften aufErprath ab. Der holländischen Linie stehen noch die alten Be-sitzungen an der Waal und Maas zu.

Haenel v. Cronenthal.

Schild der Länge nach getheilt: rechts in Roth auf grüneinBerge ein rechts gekehrter, schwarzer Hahn, welcher in der rech-ten, aufgehobeneu Kralle einen von unten sehräglinks durch ihn