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nach Siebmacher und Val. König. Auf dem Stammbaume war derBracken links gekehrt und das Halsband desselben, so weit das-selbe zu sehen, mit drei silbernen Pfennigen belegt. — Stammtafeldes Geschlechts, welche 1604 Johann Kehrfeld zusammenstellte undwelche im Stammgute Seiffersdorf unweit Dresden sich vorfand undwohl noch vorfindet. — Knauth, S. 509: v. Grünroth. — Gaulie,1. S. 706—708: Grünrode, Grünrodt, Grünradt. — v. Hellbach, I.S. 470: v. Grünrod, Griinrodt, Grünroth, Grünrad. — Freih. v. Le-debur, I. S. 295.
Sachsen. Altes, ineissnisches Adelsgeschlecht, welches, nachKnauth, im Meissnischen mit den Gütern Seiffersdorf, Brauna, Lissna,Köttcrilzsch, Gröben, Wiederroda etc. angesessen und auch in derOberlausitz begütert war. — Die Gebrüder, Heinrich und Dietzmannv. Grünroth, Söhne des Ulrich v. Grünroth, kommen zuerst 1102in Urkunden des Klosters St. Afra zu Meissen vor. Heinrich v. G.war Domherr: Dietzmann pflanzte das Geschlecht fort. Von denNachkommen desselben kaufte Dietrich v. Grünroth aus dem HauseBornitz, seit 1569 markgräfl. brandenb. Amtshauptinann zu Lieben-wald, 1585 das Bittergut Seiffersdorf. Derselbe starb, 1603, im82. Jahre, als Vater und Grossvater von 44 Kindern und Kindes-kindern, und der Stamm des Geschlechts blühte in vielen Gliederndurch das 17. Jahrhundert hindurch. In der ersten Hälfte des18. Jahrhunderts nahmen die Sprossen der alten Familie immermehr ab, und Hans George v. Grünrolh (s. oben), kursächs. Geh.Balh, welcher nach obigen Angaben 1743 noch lebte, scbloss, nachfrüherer Annahme, den Stamm eines der ältesten sächsischen Ge-schlechter, dessen Name in zahlreichen Stammtafeln adeliger säch-sischen Familien vorkommt. — Nach Freih. v. Ledebur (a. a. O.)aber lebten die letzten Glieder des Geschlechts, Benjamin v. Grün-roth, gest. 1751, und der Solm desselben, Johann Benjamin v. G.,in der Mitte des 18. Jahrhunderts in Berlin.
v. Guaita.
Wappen derer v. Guaita in Frankfurt a. M. Schild quer ge-lheilt: oben in Gold ein gekrönter, schwarzer Doppeladler mit aus-gespreizten Flügeln; unten in Silber drei unter einander stehende,blaue Sparren. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, welcher