Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
Seite
184
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Herrschaft Ipplendorf an sich. Freiherr Ignaz Friedrich, frühergrossherz- Frankfurtscher w. Staatsrath und hevollm. Minister zuAschaffenburg, wurde als k. bayerischer Kämmerer, Geh. Rath etc.in die Adelsmatrikel des Königreichs Bayern eingetragen. Daoben erwähnt worden ist, dass Freiherr Ignaz Friedrich aus einerpommerschen Adelsfamilie stammte, so möge hier angeführt sein,dass Micrael, Siebmacher und v. Meding eine pommersche Familiev. Grubben erwähnen, welche im Schilde und auf dem Helme einenLöwen führte. Micrael, VI. S. 488, giebt einen goldenen Löwen,sowohl im Schilde, als auf dem Helme, an; Siebmacher, III. 1G4,zeigt den Schild blau, den Löwen auf dem Helme aufwachsendund die Ilclmdeckcn blau und golden, und v. Meiling, I. S. 207,giebt das Wappen nach Micrael und Siebmacher. Die Familiehat neuerlich auch Staucha in Sachsen an sich gebracht.

v. Grünroth (Grünrod 1 , Grünrad).

Im rothen Schilde ein rechts gekehrter, springender, silbernerBracken mit ausgestreckter Zunge, heruntergeschlagenen Ohren undmit schwarzem (nicht beringtem) Halsbande. Auf dem Schilde stehtein gekrönter Helm, welcher den Kopf und Hals des Bracken imSchilde trägt. Die Delmdecken sind roth und silbern. Abdruckvom Petschafte des Letzten der Familie mit der Unterschrift: DansGeorge v. Grünrodt, Seyffersdorf, 7. Dec. 1743. Ein Wachssiegelmit der Umschrift: Caspar Heinrich v. Grünrodt von 1668 zeigte,ohne Tincturen, die Bracken ebenfalls rechts gekehrt, doch mit ge-spitzten Ohren. Das Halsband schien mit erhabenen Buckeln, vonwelchen vier zu sehen, besetzt. Siebmacher, I. 152: Die Grün-rodt, Meissnisch (ganz wie oben beschrieben, nur sind die Bracken das Wappen nimmt in der zweiten Reihe der Tafel die vierte,also vorletzte, Stelle ein links gekehrt). Val. König, I. S.436 463: v. Grünrod, Grünradt (giebt das Wappen wie Siebma-cher, nimmt aber ein schwarzes, stacheliges Halsband an und weistdie Annahme Spangenbergs, Adels-Spiegel, II. S. 320, dass derSchild blau und das Halsband golden sei, damit zurück, dass dasGeschlecht schon seit einigen hundert Jahren das Wappen so ge-führt, wie er dasselbe gegeben habe). v. Meding, III. S. 237 u.238, giebt das Wappen zunächst nach einem Stammbaume und dann