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nur, der rechte trägt zwei goldene Büflelshörner, zwischen welcheneine vierblätlerige, rothe Itose schwebt, und der linke einen dieSachsen einwärlskehrenden, geschlossenen, blauen Adlersflug, zwi-schen dessen Klügeln, von welchen der rechte, hintere, nach innenvorsieht, ein sechsstrahliger, goldener Stern steht. Die Decken desmittleren Helmes sind schwarz und silbern, die des rechten rothund golden, die des linken blau und golden, und den Schild haltenzwei einwärlssehende, doppelt geschweifte, schwarze Löwen. —Abdrücke von Petschaften. — Wappenb. d. Kgr. Bayern, III. 12.— v. Wülekern, 3. Abth. S. 32 — 34. — v. Heiner, II. 35 u. S.37. — Abbildung im Calender des K. und Rcicbs-Kammergerichlszu Wetzlar mit der Unterschrift: Friedrich Ignatz Freiherr v. Gru-ben. — v. Lang, S. 139. — v. Hellbach, I. S. 467. — Das Stamm-wappen ergiebt eine Abbildung in früheren Calendern des K. undDeichs-Kainmergerichls zu Wetzlar mit der Unterschrift: FriedrichIgnatz v. Gruben, von Sr. Churfürsll. Gnaden zu Mainz präsenlirterAssessor, juravit 22. März 1793. Der Schild ist rund und gevierl:
1 in Blau ein geflulheter, schräglinker, goldener Balken, welcherrechts oben von einem achtstrahligen, goldenen Sterne begleitet ist;
2 und 3 in Silber ein rechts gekehrter, schwarzer Löwe, zwischenund vor dessen Vorderpranken eine fünfblätterige, rothe Boseschwebt, und 4 in Blau drei von rechts nach links über einanderaufsteigende, spitzige, goldene Berge, über welchen oben und rechtsein achtstrahliger, goldener Stern schwebt. Auf dem Schilde stehtein gekrönter Helm, welcher einen Stern, wie die im Schilde, zwi-schen zwei blauen Büffelshörnern trägt, von welchen das rechte miteinem schräglinken, das linke mit einem schrägrechten, goldenenBalken belegt ist. Die Hehndecken sind rechts blau und golden,links schwarz und silbern. Um den Schild zieht sich von obennach unten seitlich ein Blättergewinde, und den Schild hält linksein auswärtssehender Löwe.
Bayern, Sachsen. Ignaz Friedrich v. Gruben, Assessorvon kur-mainzischer Seite hei dem Ivaiserl. und Reichs-Kammer-gerichte zu Wetzlar, wurde vom Kaiser Franz IL, 8. März 1805,in den Reichsfreiherrenstand erhoben. Derselbe stammte aus einerursprünglich pommerschen Adelsfamilie, aus welcher der Ur-Ur-Grossvater, Rudolph v. Gruben, sich im Erzstifte Cöln niederge-lassen hatte, in welchem die Familie die Güter Schlinghofen undAltenweg erwarb. Der Vater des Freihcrni Ignaz Friedrich warkur-cölnischer Geheimer Rath und Staals-Secrelair und brachte die