Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
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172
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siml blau und silbern, die des linken blau und golden. Wap-penb. d. Könige. Bayern, V. 72: Greif!' v. Grei(Tenbürg, Hilter.v. Hefner, II. 91 u. S. 80. v. Lang, S. 356: v. Greift zu Grcif-fenberg, Ritter. v. Hellbacb, I. S. 456.

Bayern. Johann Michael Greift, kurbayer. Halb, bischöll.augsburgischer characterisirter Leibmedicus und Renlamtsphysikusin Landshut, erhielt vom Grafen v. Portia, 1763, ein pfalzgräflichesAdels-Diplom, welches dem Sohne desselben, Maximilian Josephv. Greil!', vom Kurfürsten von der Pfalz, 7. Sept. 1790, als Ritter-diplom bestätigt und erneuert wurde. Maximilian Joseph v. Greiftwar als k. bayer. Ober-Postamts-Administrator von München in dieAdelsmatrikel des Königreichs Bayern eingetragen.

v. Grone.

Im silbernen Schilde eine von Gold und Rotb gerautete Wecke,welche in sieben Reihen sechzehn Rauten enthält. Die erste undsiebente Reihe zeigt eine goldene Raute, die zweite und sechstezwei und die vierte Reihe vier rothe Rauten, und die dritte undfünfte Reihe drei goldene Rauten. Auf dem Schilde steht ein ge-krönter Helm, welcher die gerautele Wecke des Schildes trägt.Der Schild ist an beiden Seiten und unten mit Schnitzwerk um-geben und aus dem Schnitzwerke jeder Seite wächst ein einwärts-sehender Engel mit ausgebreiteten Flügeln auf, welcher rechts mitder Linken, links mit der Rechten die Krone des Helmes hält,während die andere Hand frei herabhängt. Wie beschrieben,giebt Tyroff, II. 10, das Wappen, und so erscheint dasselbe aufLackabdrücken von mehreren älteren und neueren Petschaften derFamilie, doch kommen in Folge anderer Petschafte und andererAbbildungen in Bezug auf die gerautete Wecke mehrfache Verschie-denheiten vor. Die wichtigsten derselben finden sich in folgen-den Werken: Wappenbuch des Ivgr. Hannover, C. 39 u. S. 7 (dieBeschreibung des Wappens sagt:von Roth und Gold in vier Reihengeraniete Raute in Silber. Ilelm: gekrönt. Die Raute. Helmdecken:Roth und Gold. Schildhalter: Silberne Engel aus goldenen Füll-hörnern hervorwachsend." In der Abbildung ist die Raute sechs-zehnmal gemutet und die Worte der Beschreibungvon Roth und