Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
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171
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im fünften Gliedc mit Hans Haubokl v. Gränsing, Herrn auf Dölilen,Zauckeroda und Weissig, 1642 im Mannsstamme erlosch. Schildund Helm wurden mit dem Letzten des alten Geschlechtes in dasGrab versenkt, und die Güter kamen in Folge der Vermahlung derTöchter, Martha und Anna Elisabeth v. Grünsing, an die Familie derEdlen v. d. Planitz und v. Milckau.

Grätzel v. Grätz.

Schild durch einen schmalen, goldenen Querbalken gelheilt:oben in Blau ein aus einer goldenen Krone aufsteigender, rechts-sehender, goldener Löwenkopf mit rother ausgeschlagener Zunge;unten ebenfalls in Blau ein silberner Sparren, welcher oben, rechtsund links, so wie unten von einer silbernen Ivugel begleitet ist. Aufdem Schilde steht ein gekrönter Helm, aus welchem ein rechts ge-kehrter, goldener Löwe aufwachst. Die Helmdecken sind rechts blauund golden, links blau und silbern. Wappenb. d. Kgr. Hanno-ver, F. 8. Freih. v. d. Knesebeck, S. 138.

Hannover. Johann Heinrich Grätzel, kurbraunschw.-lüneb.Ober-Commissair in Göttingen, wurde vom Kaiser Joseph IL, lautDiploms d. d. Wien, 31. Dec. 1770, für sich und seine Nachkom-men, mit der Befugniss, sich Grätzel v. Grätz zu nennen und zuschreiben, in den Reichsadelstand erhoben. Die Nachkommenschaftdes Johann Heinrich Grätzel v. Grätz hat dauernd in Hannoverlortgeblilht.

v. Greiff zu Greiffenberg, Ritter.

Schild von Silber und Blau schräglinks getheilt und in jederSchildeshälfte ein einwärts gekehrter Greif von gewechselter Farbe,welcher in den Vorderklauen eine goldene Lilie hält. Auf demSchilde stehen zwei gekrönte Helme. Jeder Helm trägt einen olfe-nen Adlersflug, zwischen welchem eine goldene Lilie schwebt. DieFlügel des Fluges auf dem rechten Helme sind von Blau und Sil-ber, die des Fluges auf dem linken aber von Blau und Gold mitgewechselten Farben quer getheilt. Die Decken des rechten Helmes