Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
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v. Gränsing.

Im silbernen Schilde drei (2 und 1) rechts gekehrte, rothe,wilde Schweinskopie mit hervorstehender Bewehrung. Auf demSchilde steht ein, mit einem roth-silbernen Wulste bedeckter Helm,welcher einen wilden Schweinskopf, wie die im Schilde, trägt. DieHelmdecken sind roth und silbern. Lackabdruck von einem Al-lianzpetschafte aus dem Anfange des 17. Jahrhunderts mit v. Minck-witz und der Umschrift oben: ü. v. G., und unten: M. v. M.Siebmacher, I. 163: v. Grensing, Meissnisch (wie beschrieben. DieDeclaration" sagt: ein weisser Schild, die Köpfe darinnen roth.Auf dem Helme gleichfalls. Der Bausch und die Helmdecken rothund weiss). Val. König, II. S. 421426 (beschreibt das Wap-pen, wie folgt: im silbernen Felde drei abgehauene, rothe, inTriangel gestellte, wilde Ebersköpfe mit ausgeworfenen Waffen. Deradelige Turnierhehn ist mit einem roth- und silbern zusammen ge-bundenen Bund oder Bausch bedeckt, aus welchem sich ein der-gleichen rother, wilder Eberskopf erhebt. Die Ilelmdecken sindroth und silbern). v. Meiling, I. S. 196 u. 197 (giebt das Wap-pen nach handschriftlichen Nachrichten, so wie nach Siebmacherund einem Stammbaume ganz so, wie dasselbe oben angeführt wor-den ist). Knauth, I. S. 509: v. Grensing. Gauhe, 1. S. 6S6,und II. S. 373 u. 374. v. Hellbach, 1. S. 451: v. Gränsing,Grensing. Freih. v. Ledebur, I. S. 281.

Sachsen. Altes, sächsisches Adelsgeschlecht, aus welchemim 15. und 16. Jahrhunderte mehrere Sprossen am kursächsischenHofe bedienstet waren und zu der nächsten Umgebung der Kur-fürsten und Herzöge zu Sachsen gehörten. Balthasar v. Gränsingzog, nach Müller, Annal. Saxon., mit Herzog Albrecht dem Herz-haften 1476 nach Jerusalem zum heiligen Grabe; Hans v. Grärtsingbegleitete den Kurfürsten Friedrich den Weisen zu Sachsen 1493auf der Reise zum heiligen Grabe, und ein v. Gränsing war imGefolge des Herzogs Heinrich zu Sachsen, als Letzterer 1498 die-selbe Reise unternahm, starb aber auf dieser Reise. Val. Königbeginnt die Stammreihe der Familie, welche schon in früher Zeitim Meissnischen die Güter Döhlen, Zuckroda (Zauckeroda), Weis-sig etc. besessen hatte, deren ältere Stammregister aber durchBrand und Plünderungen in Kriegszeiten verloren gegangen waren,mit Balthasar, Herrn auf Döhlen und Zauckeroda, welcher in derEhe mit Eusehia v. Krostewitz den Stamm fortpflanzte, bis derselbe