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silbernen Geissbocke; links von Gold und Blau quer gethcilt miteinem vorwärtssehenden, gekrönten Neger, welcher mit Ohren- undIlalsperlen, so wie an den Armen, dem Unterleibe und den Füssenmit abwechselnd weissen und rothen Federn geschmückt ist undwelcher mit der Rechten einen, die Spitze unterwärts kehrenden,gefiederten, schwarzen l*feil hält, die Linke aber in die Seite setzt.Auf dem Schilde stellt eine fünfperlige, freiherrliche Krone, aufwelcher sich zwei gekrönte Helme erheben. Aus dem rechtenHelme wächst, zwischen einem offenen Adlersfluge, dessen Flügelvon Blau und Gold mit gewechselten Farben quer gethcilt sind, derGeissbock der rechten Schildeshälfte auf, und der linke trägt, zwi-schen zwei von Gold und Blau mit gewechselten Farben quer gc-theiltcn Büffelshörnern, einen rechtssehenden, golden bewehrten,schwarzen Adler. Die Decken beider Helme sind blau und golden,und den Schild halten zwei einwärts gekehrte, doppelt geschweifte,goldene Löwen, deren Köpfe Helme mit offenen Visiren tragen. —Die freiherrliche Krone, der linke Helm, so wie die Schildhalter,sind bei Erhebung in den Freiherrenstand hinzugekommen. — Ab-drücke von Petschaften. — Wappenb. d. Kgr. Bayern, 111. 4. —v. Wölckern, 3. Abth. S. 11 u. 12. — v. Hefner, 11. 33 u. S.'36.— Tyroff, 11. 38 (die Fliigel auf dem rechten Helme sind von Goldund Blau mit gewechselten Farben quer gelheilt). — Das Stamm-wappen gehen die Suppl. zu Siebm. Wappenb., VI. 14: Die Fami-lie v. Geisweiler am Rheine, und v. Hefner a. a. 0. (der Schildund der Hehn stimmen ganz mit den Angaben, welche oben überden Schild und den rechten Hehn des freiherrlichen Wappens ge-macht worden sind: die Flügel auf dem Helme sind sonach vonBlau und Gold mit gewechselten Farben quer gethcilt). — v. Lang,S. 131. — v. Hellbach, I. S. 415.
Bayern. Franz v. Geisweiler, Herr auf Roggenbach etc.,wurde vom Kurfürsten Carl Theodor von der Pfalz als Reichsver-weser, 24. Sept. 1790, in den Reichsfreiherrenstand erhohen. Der-selbe, geh. 1755, und aus einem, so viel bekannt ist, rheinländi-schen Adelsgescldechte stammend, war in die Adelsmatrikel desKönigreichs Bayern als k. Bayer. Hofgerichtsrath und herz, sachs.-coburg. Kammerjunker eingetragen.
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