Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
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denvärts. Die Helmdecken sind golden und roll). v. Meding,II. S. 184 u. 185, beschreibt das Wappen zuerst nach Sinapiusund nimmt dann auf die von Siebmacher, II. 38 * *, gegebene Ab-bildung Rücksicht. In Bezug auf letztere nimmt v. Meding an dernochmaligen Längentheilung des 1.und4. Feldes Anstoss und hältdas Roth und Schwarz in diesen Feldern mit dem durch das Rothegehenden, schwarzen Querbalken für eine zu dem Wappen nichtgehörige Einschiebung, die auch Sinapius nicht erwähne. NachAllem irrt hier v. Meding: Sinapius hat das Wappen nicht vollstän-dig gegeben. Das Wappenb. d. Kgr. Rayern, V. 56, theilt dasfreiherrliche Wappen unter den Adeligen mit und zwar mit einigenVerschiedenheiten: Feld 1 ist der Länge nach getheilt: rechts inSilber ein halber, schwarzer Adler, links in Roth ein schwarzerQuerbalken; 2 in Gold ein rother Querbalken; 3 in Roth zwei gol-dene Querbalken, und 4 der Länge nach getheilt: rechts in Rothein schwarzer Querbalken, und links in Gold ein schwarzer, halberAdler. Auf dem mittleren Helme ist das rechte Horn schwarz, daslinke silbern, und der Sparren demgemäss rechts silbern, linksschwarz. Das Wappenb. d. Preuss. Rheinprovinz, IL Tab. XX.No. 39 und S. 134 u. 135: v. Geisler, tingirt den Mittelschild sil-bern und roth und den Sparren in demselben roth und silbern.Auf dem mittleren Helme steht ein schwarzes und ein silbernesHorn, und der beide Börner verbindende Sparren ist rechts roth,links silbern. Unstreitig ist auf dem, zu der Abbildung benutztenSiegel das Schwarz für Roth angesehen worden. In der Beschrei-bung, in welcher die Farben der Fahnen verwechselt worden sind,ist der an den halben Adler im 1. und 4. Felde anstossende Fel-destheil, als:in Roth ein rechts (im 4. links) halbes, schwarzesKreuz" bezeichnet. v. Hefner, II. 89 und S. 78 u. 79, giebt,neben dem Wappen, wie sich dasselbe im Wappenbuche des Kgr.Rayern findet, auch das Wappen, wie dasselbe die Geisler undHerren v. u. zu Deining im 17. Jahrhunderte geführt haben, undhält dieses Wappen für das richtigere. Dasselbe gestaltet sich, wiefolgt: Schild gcviert mit Mittelschilde. Im gekrönten Mittelschildedas Stamniwappen. 1 und 4 der Länge nach getheilt: rechts inGold ein an die Theilungslinie angeschlossener, halber, schwarzerAdler, links von Roth und Schwarz der Länge nach getheilt miteinem schwarzen Querbalken im Rothen; 2 von Gold und Rothund 3 von Roth und Gold viermal pfahlweise gestreift. Der Schmuckder drei gekrönten Helme, wie oben angegeben worden ist.