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3 (1856)
Entstehung
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hat. Dieselbe ist im Jiilichsclien im Kreise Berglieiin begittert, undSprossen des Geschlechts haben in kön. preussischen Militairdien-sten gestanden. In die Adelsmatrikel der preussischen Rhein-provinz sind in die Classe der Edclleute unter No. 22 eingetragen:Ferdinand und Joseph, nebst Helene und Henriette v. Gartzen(Quadrath und Kirchhenten, 2. Juli 1829).

v. Gasteil, Edle.

Im blauen Schilde ein schrägrcchts berabfliessender, silbernerStrom mit einem in demselben aufwärts schwimmenden Fische undin der linken Ober-, so wie in der rechten Unterecke des Schildesein seebsstrahliger, goldener Stern. Auf dem Schilde sieben zweigekrönte Helme. Aus dem rechten Helme wächst ein vorwärts-sehender, nackter Mann auf, welcher in der rechten, vor sich ge-haltenen Hand den Fisch des Schildes mit unterwärts gekehrtemKopfe, in der ausgestreckten Rinken aber einen goldenen Angel-haken hält. Der linke Hehn trägt, zwischen einem offenen, schwar-zen Adlersfluge, einen aufwachsenden, blau geharnischten, nachrechts gekrümmten Arm, welcher in der Faust ein Schwert mitgoldenem Griffe nach oben und links schwingt. Die Ilelmdeckcnsind rechts blau und silbern, links blau und golden. Abdrückevon Retschaften und bandschriftliche Notizen. Das von Tyroff,II. 196: Herren v. Gastell, gegebene Wappen scheint vor Erhebungin den Adelstand geführt worden zu sein. Der Schild ist, wie obenangenommen wurde, nur ist, statt des silbernen Stromes, ein rother,schrägrechter, mit dem Fische belegter Balken dargestellt. Auf demSchilde steht ein Helm, welcher mit einem von Roth und Gold fünf-mal gewundenen Wulste bedeckt ist. Aus dem Wulste fliegen nachrechts, so wie nach links, zwei Bänder ab, von welchen das oberegolden, das untere rolh ist, und auf dem Wulste erscheint deroben beschriebene Mann in der Rechten mit dem Fische und inder Linken mit dem Angelhaken. Die Rechte ist ebenfalls ausge-streckt und hält den Fisch quer, mit dem Kopfe nach rechts ge-kehrt. Die Helmdecken sind blau und silbern. Freih. v. Lede-bur, I. S. 247.

Sachsen. Gottfried Wilhelm Gastell, Herr auf Ringenbain,Schwarzeauslitz und Steinigt-Wolmsdorf in der Oberlausilz, wurde