Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
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Gäfert v. Gäfertsheim.

Schild quer getheilt: oben in Roth zwei aus der oberen Eckeder rechten und linken Seite hervorkommende, weiss mit blauenAufschlägen bekleidete Arme, welche sich in der Mitte des Feldesdie Hände geben; unten in Gold ein von Schwarz und Silber indrei Reihen, jede zu neun Feldern, geschachter Querbalken. Aufdem Schilde steht ein gekrönter Helm, welcher drei Straussenfedern,silbern, roth, silbern, trägt. Die Helmdecken sind rechts roth undsilbern, links schwarz und golden. Abdrücke von Petschaften. Supplem. zu Siehni. Wappenbuch, X. 13, mit dein unrichtigenNamen: Gaelfert v. Gaelfertsheim. N. Preuss. Adelslexicon, V.S. 171: v. Gaefertsheim. Freih. v. Ledebur, I. S. 242: v. Gae-fertsheim, Gaefert v. Gaefertsheim.

Preussen. Carl Friedrich Gaefert, herz, "meklenh.-slrelitz.Amtmann, wurde vom Kaiser Franz I., 1753, mit dem Prädieale:v. Gaelertsheim, in den Reichsadelstand erhoben. Das N. Preuss.Adelslexicon nennt den Erhobenen irrthtimlich Anton Gaefertsheim.Der Sohn desselben war herz, meklcnb. Kammerjunker, und derEnkel, Friedrich Albrecht Julius v. Gaefertsheim, starb 1809 als k.preuss. Hauptmann a. D.

v. Gartzen.

Im silbernen Schilde drei (2 und 1) auf grünem Rasen ste-hende, rechts gekehrte, golden gekrönte Eisvögel mit rothem Schna-bel und rothen Füssen, welche in der erhobenen rechten Klaueeinen goldenen Ring halten. Auf dem Schilde steht ein gekrönterHelm, welcher auf grünem Rasen einen Eisvogel, wie die im Schilde,mit dem Ringe zwischen einem offenen, silbernen Schwanenflugeträgt, dessen Flügel in der Mitte mit einem goldenen Ringe belegtsind. Die Helmdecken sind blau und silbern. Wappenbuch derPreuss. Rheinprovinz, I. Tab. XXXIX. 77 u. S. 78, nach demDiplome von 1721 (s. unten). N. Preuss. Adelslexicon, II. S.215: v. Garszen. Freih. v. Ledebur, I. S. 246: v. Gartzen,Garssen.

Preussen. Eine dem Rheinlande angehörige Adelsfamilie,welche durch Diplom vom 15. Juni 1721 den Adelstand erlangt