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vom Kaiser Joseph II., 29. Oct. 1777, mit dem Priidicate: Edlerv. Gasteil, in den Reichsadelstand erhoben. Die erfolgte Standes-erhöhung ist in Kursachsen, 16. Febr. 1779, amtlich bekannt ge-macht worden. Ueber das Fortblühen des Geschlechts sind nähereNachrichten nicht aufzufinden.
v. Gebhardi, Freiherren.
Im goldenen Schilde ein zweiköpfiger, ausgespreizter, schwar-zer Adler mit über demselben schwebender, blauer Krone, golde-nen, fliegenden Zindeln und einem kleinen, silbernen Schilde aufder Brust, in welchem ein oben mit fünf rothen, golden besaamtenRosen an grünen Stengeln bestecktes, rothes Herz schwebt. Aufdem Schilde steht eine fünfperlige, freiherrliche Krone, auf welchersich zwei gekrönte Helme erheben. Aus dem rechten Helme wächstein vorwürlssehender, weiss geflügelter und blau gekleideter Engelmit goldenen Aufschlägen und goldenem Gürtel empor, welcher dieHände auf die Krone des Helmes stützt, und der linke Hehn trägteinen offenen, von Silber und Roth quer gctheilten Adlersflug, zwi-schen dessen Flügeln eine der Rosen auf dem Herzen des Mittel-schildes steht. Die Decken des rechten Helmes sind schwarz undgolden, die des linken roth und silbern. — Handschriftliche, demDiplome von 1785 (s. unten) entnommene Notizen und Abdrückevon Petschaften. — Suppl. zu Siebm. Wappenb., XI. 3, mit demunrichtigen Namen: Reichsfreiherren v. Gebhard und nachstehendendiplomswidrigen Angaben: die über dem Doppeladler schwebendeKrone ist ohne die goldenen, fliegenden Zindeln abgebildet; dasHerz im Mittelschilde ist nur mit drei Rosen besteckt, der Engelhält die Hände frei und abwärts, und die Rose auf dem linkenHelme steht zwischen den Flügeln an einer langen Stange.
Braunschweig. Wilhelm Gebhardi, herz, braunschw. Kam-merrath zu Braunschweig, wurde vom Kaiser Joseph II., laut Dipl.d. d. Wien, 8. Sept. 1785, für sich und seine Nachkommen bei-derlei Geschlechts, mit dem beschriebenen Wappen, in den Reichs-Panner- und Freiherrenstand erhoben.