Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
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geschlagener Zunge und über sich geworfenem Schweife. J und 4in Gold auf grünem Dreiberge ein in die Höhe kugelförmig aul-wachsender, grüner Baum, und 2 und 3 in Roth ein blauer Quer-balken, welcher mit zwei neben einander stehenden, sechsstrahligen,silbernen Sternen belegt ist. Auf dem Schilde stehen zwei gekrönteHelme. Der rechte Ilclm tragt den auf dem Dreiberge stehendenBaum des 1. und 4. Feldes zwischen einem offenen, rollten Adlers-lluge, dessen Flügel mit dem Balken und den Sternen des 2. und3. Fehles belegt sind, und aus dem linken llelme wächst der Löwedes Mittelschildes auf. Die Decken heider Helme sind oben blauund silbern, unten roth und golden, und den Schild halten zweieinwärtssehende, blau gekrönte, rothe Löwen. Wappenbuch derPreuss. Rheinprovinz, I. Tab. XXXV11. 74 und S. 37 u. 38: Frei-herren v. Franz, nach dem Diplome von 1780 (s. unten). N.Preuss. Adelslexicon, V. S. 162: Freiherren v. Franz. Freih.v. Ledebur, 1. S. 230: Frantz, Franz.

Preussen. Johann Matthias Franz, Banquier und Rathsherrzu Cüln, wurde vom Kaiser Joseph II. in den Reichsadelstand er-hoben, und die Söhne desselben, so wie der Sohn des Bruderserhielten vom Kurfürsten Carl Theodor von der Pfalz, 13. Februar1780, ein Freiherrendiplom. Die Familie wurde 1771 im Rhein-lande int Kreise Uckerath und 1780 im Kreise Grevenbroich begü-tert. In die Adelsmatrikcl der preussisclien Rheinprovinz ist indie Classe der Freiherren unter No. 82 eingetragen: Gottfried Sigis-mund Freiherr v. Franz (Düsseldorf, 17. Sept. 1829).

v. Friderici, Friederici.

Im golden eingefassten, blauen Schilde eine aus der rechtenOberccke hervorbrechende, strahlende Sonne, welche von einem inder linken Oherecke stehenden, sechsstrahligen, goldenen Sternebegleitet ist, und unten auf zwei gekreuzten Todtenknochen einvorwärts gekehrter Todtenkopf. Auf dem Schilde steht ein ge-krönter Helm, aus welchem, zwischen einem offenen, schwarzenAdlersfluge, dessen Flügel mit goldenen Kleestengeln belegt sind,ein im Ellbogen nach rechts gekrümmter, silbern geharnischterArm aufwächst, welcher in der Faust einen Säbel mit einwärts her-abhängendem Portepee nach links schwingt. Die Ilelmdecken sind