Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
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seliene Baum der linken Schildeshälfte mit dem Falken. Die Deckendes rechten Helmes sind schwarz und golden, die des linken rothund silbern. TyrofT, I. 46: Herren v. Ehrmans. Freiherrv. Hoheneck, I. S. 689, und II. Supplem., S. 10. Gauhe, II. S.1445 u. 1446. Wissgrill, II. S. 368. Megerle v. Mtihlfeld, S.47. v. Hellbach, I. S. 319 u. 320.

Oesterreich. Altes, österreichisches Adelsgeschlecht, wel-ches auch mit dem Beinamen: v. und zu Falkenau (Falckenau) aufFreyenwörth (Freyenwerth) vom 17. Jahrhunderte an vorkommt.Dasselbe tritt zuerst in Ober- und dann in Niederösterreich aufund ist in beiden Landen eines Stammes, wenn auch v. Hellbachaus dem Geschlechle zwei Familien gemacht hat. Nach dem Frei-herrn v. Hoheneck stammte von Wölfl' Martin v. Ehrmanns v. undzu Falckenau auf Freyenwörth, kais. Bathc, aus der Ehe mit MariaEleonora Lingkin v. Walckering und Fircht, Martin Fortunat Casi-mir Ehrmanns v. und zu Falckenau auf Freyenwörth, k. Rath undLandrath, wie auch Vicedom im Lande ob der Ens, welcher 1714als Landmann unter die Stände aufgenommen wurde und 1726starb. Aus der Ehe mit Maria Regina Theresia v. Zierendorf sindzwei Sühne entsprossen: Wölfl'Martin, welcher 1715 k. Rath undLandrath und, nach des Vaters Tode, Vicedom in Oesterreich obder Ens wurde, und Michael Joseph, Benedictiner, welcher 1727Professor der Philosophie und Decan auf der Universität zu Salz-burg war. Wissgrill giebt an, dass die Familie v. Ehrmanns vomKaiser Leopold I., 22. Dec. 1702, den Freiherrenstand erlangt habeund dass das Geschlecht mit Ignaz Joseph, Johann Philipp Joseph,Johann Gottfried und Jobann Richard 1717 in Nieder-Oesterreichunter die neuen Herrenstandsgeschlechter aufgenommen worden sei.

Eichler v. Auritz, Freiherren.

Schild geviert: 1 von Schwarz und Gold der Länge nach ge-theilt und in jeder Hälfte ein schräg gelegter Zweig von gewech-selten Farben, an welchem nach aussen drei Eicheln hängen. DerZweig in der rechten Feldeshälfte ist schrägrechts gelegt und nachaussen zwei-, nach innen dreimal geastet; der Zweig in der linkenFeldeshälfte liegt schräglinks und ist nach innen drei-, nach aussenzweimal geastet (Stammwappen); 2 in Silber drei unter einander