Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
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gestellte, gestürzte, blaue Sparren, von welchen der untere diequere Theilungslinie des Schildes berührt; 3 in Blau ein rechls-sehender, ausgebreiteter, silberner Adler, und 4 wie Feld 1, nurist das Feld der Länge nach von Gold und Schwarz gelheilt unddie, die gewechselten Farben des Feldes tragenden Zweige mit denEicheln und Aeslen verhalten sich dieser Färbung gemäss. Aufdem Schilde liegt eine fünfperlige, freiherrliche Krone, auf welchersich zwei gekrönte Helme erheben. Der rechte llelm trägt einenollenen Adlersflug, dessen rechter Flügel golden, der linke schwarzist, und jeder Flügel ist mit dem Eichelzweige so belegt, wie dieseZweige das 4. Feld zeigt. Auf dem linken Helme stehen zwei vonBlau und Silber mit gewechselten Farben quer getheilte Biifiels-hörner. Die Decken des rechten Helmes sind schwarz und gol-den , die des linken blau und silbern. Bei Erhebung in denFreiherrenstand wurde der Schild geviert, das Stammwappen wurdeim 4. Felde, in den Farben verändert, wiederholt und die Felder2 und 3 und der linke Hehn kamen neu hinzu. Abdrücke vonPetschaften. Wappenb. d. Kgr. Bayern, II. 90. v. Wülckern,2. Abth. S. 201 u. 202. v. Ilefner, II. 29 u. S. 33. Suppl.zu Siebm. Wappenb., III. 4 (die Zweige mit den Eicheln sind nureinmal und zwar oben und nach innen geastet). TvrolT, I. 63(theilt das 4. Feld, wie das I., der Länge nach von Schwarz undGold und lingirt demgemäss die Zweige mit den Eicheln, welchekeine Aeste zeigen). v. Lang, Nachtr., S. 40 u. 41. Megerlev. Mühlfeld, S. 177. v. Hellbach, I. S. 321, mit dem unrichtigenNamen: Eichler v. Auris. N. Preuss. Adelslexic., IL S. 115.Freih. v. Ledebur, I. S. 195.

Bayern, Preussen, Sachsen (früher). Die Gebrüder Carl(Paul) Martin und Rudolph Gottfried E. v. A. wurden vom KaiserCarl VI., 20. Dec. 1712, in den Freiherrenstand erhoben. Diesel-ben stammten aus einem lausitzischen Adelsgeschlechte, welchesden Adel vom Kaiser Rudolph IL und eine Bestätigung desselbenspäter vom Kaiser Matthias erhalten hatte. Die Familie war in derzweiten Hälfte des 17. und in der ersten Hälfte des 18. Jahrhun-derts in der Oberlausitz begütert und kam in Zittau, Lauban etc.vor. Später gelangte dieselbe nach Franken und wurde, wegen derGüter Dennenlohe und Oberschwaningen, unter die Reichsritterschaftdes fränkischen Kreises, Cantons Altmühl, aufgenommen. Gliederdes Geschlechts standen in künigl. preussischen Hof-, Staats- undKriegsdiensten. In Bayern war der Enkel des oben genannten