Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
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Oesterreich. Anton Joseph Eberl wurde vom Kaiser Franz I.,30. Juli 1760, namentlich wegen der Verdienste seines Vaters, Gab-riel Ignaz Eberl, gewesenen Eisenobmannes in Oesterreich ob undunter der Enns, dann innerosterr. Hofkamnierrathes, mit dem Prä-dicate: v. Ebenfeld, in den erbländisch-österreichischen Ritterstanderhoben. Das von v. Ilellbacb angegebene Jahr 1767 ist unrichtig.

v. Ebertz.

Schild geviert mit Mittelschilde. Im blauen Schilde ein quergelegtes, mit dem Mundstücke nach rechts gekehrtes, goldenes Hif't-oder Jagdhorn mit nach oben stehendem Bande. 1 und 4 in Goldder einwiirts gekehrte Kopf eines schwarzen Ebers mit hervorste-hender, silberner Bewehrung, und 2 und 3 in Schwarz ein einwärtsgekehrter, gekrönter, doppelt geschweifter, goldener Lowe. Auf demSchilde stehen zwei Helme. Der rechte trägt einen offenen, silber-nen Adlersllug, zwischen welchem der Eberkopf des 1. lind 4. Fel-des schwebt, und der linke zwei Büffelshürner, rechts ein schwar-zes, links ein goldenes, auf welchen der Bär des 2. und 3. Feldessteht. Die Helmdecken sind schwarz und golden. Abdrücke vonPetschaften. Wappenb. d. Preuss. Monarchie, III. II. v. Hell-bach, I. S. 308. N. Preuss. Adelslexicon, II. S. 102, III. S. 6,und V. S. 140. Freih. v. Ledebur, I. S. 190.

Preussen. Der Gutsbesitzer Ebertz, Herr auf Merzestwo beiNeustadt im Regierungsbezirke Danzig, wurde vom Konige FriedrichWilhelm III. von Preussen, 29. Mai 1811, in den Adelstand desKönigreichs Preussen erhoben. Ein Nachkomme desselben war1843 k. preuss. Regierungsrath zu Breslau. Die Achnlichkeitdes Wappens mit dem der Familie v. Eberz (s. den nachstehendenArtikel) lässt wohl auf gemeinschaftlichen Ursprung beider Familienschliessen.

v. Eberz.

Schild geviert: 1 und 4 in Gold ein rechts gekehrter, schwar-zer Eberkopf mit hervorstehender Bewehrung; 2 und 3 in Schwarz