Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
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ein nach der linken Seite gekehrter, gekrönter, doppelt geschweif-ter, goldener Löwe. Auf dem Schilde stehen zwei gekrönte Helme.Aus dem rechten Helme wächst zwischen zwei Bilfl'elshörnern, vonwelchen das rechte golden, das linke schwarz ist, der Löwe des2. und 3. Feldes auf, und der linke trägt einen offenen, goldenenAdlersflug, von dessen Flügeln jeder mit dem Eberkopfe des 1. und4. Feldes helegt ist. Die Decken beider Helme sind schwarz undgolden. Wappenb. d. Kgr. Bayern, V. 13. v. Hefner, II. 83u. S. 74, mit der Angabe, dass das Stammwappen in Gold aufeinem silbernen Felsen ein rechts gekehrter, schwarzer Eberkopfmit hervorstehender, silberner Bewehrung gewesen sei, welcher aufdem Helme sich wiederholte. Die Büffelshörner auf dem rechtenHelme sind von Gold und Schwarz quer getheilt. v. Lang, S.323. v. Hellbach, I. S. 308.

Bayern. Abraham Eberz, Bürgermeister zu Isny, wurde vomKaiser Leopold I., 10. Sept. 1667, in den Reichsadelstand erhohen.Derselbe stammte aus einem alten Palriciergeschlechte der jetzt zuWürttemberg gehörigen ehemaligen freien Reichsstadt lsny an derArgen, aus welchem Caspar Eberz vom Kaiser Carl V., 1543, einenWappenbrief erhalten hatte. Ein Nachkomme des Abraham v. E.im vierten Gliede, Leonhard v. E., geb. 1750, evangel. Pfarrer zuAeschach hei Lindau, war nach v. Lang in die Adelsmatrikel desKönigreichs Bayern eingetragen.

v. Eberz u. Rockenstein, Freiherren.

Im rothen Schilde zwei schrägrechte, silberne Balken. Gegendie rechte Oberecke des Schildes liegt ein abgehauener Eherkopfvon natürlicher Farbe mit hervorstehender Bewehrung, und gegendie linke Oberecke stehen neben einander zwei Straussenfedern,roth, silbern; zwei gleiche Straussenfedern stehen gegen die rechteUnterecke des Schildes und gegen die linke Unterecke liegt eben-falls rechts gekehrt ein dem oberen gleicher Eberkopf (der obereEberkopf liegt halb im oberen, silbernen Schrägbalken und halb imRoth des Schildes, der untere aber halb im Roth des Schildes undhalb im unteren, silbernen Schrägbalken. Die oberen Straussen-federn stehen halb im Roth des unteren Schildestheils, halb iinoberen, silbernen Schrägbalken, und die unteren Federn halb im

III. s