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(Bars) mit rolhen Flossen (Stammwappen). 1 und 4 quer getlicilt:oben in Silber ein nach der rechten Seite aufwachsender, schwar-zer Steinbock, unten von Roth und Silber viermal quer gestreift(Bock), und 2 und 3 in Grün, ein schrägrechter, silberner Balken,welcher mit drei fünfblätterigen, rothcn Rosen mit goldenen Butzenbelegt ist (Kerkering). Aid' dem Schilde steht eine siebenpcrligeKrone, auf welcher sich drei gekrönte Helme erheben. Der mitt-lere Helm trägt eine silberne Fischreuse (Helm des Stammwappens);aus dein rechten Helme wächst einwärtssehend der Bock der obe-ren Hälfte des 1. und 4. Feldes auf (Bockscher Helm), und aufdem linken Helme steht ein offener, grüner Adlersflug, von dessenFlügeln jeder mit dem Schrägbalken und den Rosen des 2. und3. Feldes belegt ist (Kerkeringscher Hehn). Die Decken des mitt-leren Helmes sind schwarz und silbern, die des rechten und linkenaber rolh und silbern. — Abdrücke von Petschaften. — Wappenb.d. Kgr. Hannover, B. 8 u. S. 6, mit zwei einwärtssehenden, schwar-zen Steinböcken als SchUdbaltern. Die „Beschreibung" nimmt an,dass es richtiger sein würde, wenn die Felder 2 und 3 von Rothund Silber viermal gestreift wären und einen rechts gekehrten,schwarzen Steinbock zeigten. Die Fischreuse ist als vasenförmigund von Silber und Schwarz der Länge nach getlicilt angeführt.— Tyroff, III. 69b. — Geneal. Taschenb. d. freih. Häuser, 1853.S. 94—99 (beschreibt Feld 2 und 3, wie folgt: im silbernen Feldezwei rollie Querbalken, daneben ein schwarzer Bock emporsteigend.Auf dem linken Helme wird ein zusammengelegter [geschlossener],grüner Flug etc. angenommen. Letztere Angabe hat die bekanntenAbbildungen des Wappens der Freiherren v. Kerkerinck [s. unten]für sich), und 1856. S. 148. — Was das Stammwappen dererv. Droste zu Hülshoff (zum Ilülshof) anlangt, so finden sich meh-rere Varianten, v. Steinen, III. Tab. 64 No, 4, tiugirt den mitKopf und Schwanz nach der rechten Seite gekehrten, geflügeltenFisch ganz silbern, und die Fischreuse, in der Mitte, oval, ist rechtssilbern, links schwarz; der Münstersche Stiftscalender von 1784kehrt den Fisch links, und die Fischreuse ist von Reis geflochten,in der Mitte breit, in den Zwischenräumen schmal; v. Meiling, II.S. 138, sieht nur auf v. Steinen und den genannten Stiftscalender;Robens, Elementarwerk, II. 44, kehrt ebenfalls den Fisch linksund tiugirt die Flossen und den Schwanz roth, bedeckt den Hehnmit einem schwarz-silbernen Wulste und tiugirt die Fischreuse sil-bern, und das Wappenb. d. Preuss. Rheinprovinz, I. CXXXIV. 267