Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
Seite
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mehrten Wappen ergeben auf dem linken Helme eine silberne, miteinem schrägrechten, rothen Balken belegte Kugel, welche mit sechsFedern besteckt ist, von welchen drei sich rechts, drei links keh-ren. Val. König führt I. S. 133 135 das, der oben gegebenenBeschreibung des Wappens zu Grunde gelegte Diplom von 1544an, sagt aber in der Beschreibung des Wappens, dass auf demlinken Helmeeine" silberne, mit einem schrägrechten, rothenBalkenin der Mitte" belegte Kugel etc. ruhe. In der Abbildungist der ganze Schild damascirt, und auf dem linken Helme stehteine länglichrunde Scheibe, durch welche ein rother Querhaikengezogen ist und welche mit Federn nicht besteckt ist. v. Me-ding, II. S. 102 u. 103 (beschreiht das Wappen nach dem ausValentin König entlehnten Diplome von 1544, nimmt dann auf dievon Letzterem gegebene Beschreibung und Abbildung Bücksicht undfügt hinzu, dass nach einem Petschafte jetzt auf dem linken Helmeein ovales, silbernes, mit dem Schrägbalken des 2. und 3. Feldesbelegtes und mit sieben silbernen Straussenfedern bestecktes Schirm-bret geführt werde). Tyroff, I. 242, setzt auf den linken Hehnzwei, mit einem schrägrechten, rothen Balken überzogene, silberneScheiben so neben einander, dass die zur Beeilten stehende halb,die zur Linken stehende aber ganz zu sehen ist, und lässt hinterbeiden sieben silberne Straussenfedern aufsteigen. Nach dieserTyroffschen Abbildung scheinen die meisten neuen Petschafte derFamilie gestochen zu sein. Siebenkees, 1. I. S. 299301.Lexicon over adelige Familier i Danmark, 1. XVIII. 2 (die Scheibeauf dem linken Helme ist länglich rund und mit vier Straussen-federn besteckt). Wappenbuch der Sächs. Staaten, II. 51 (nachTyroff). Knauth, S. 493 u. 494. Val. König (s. oben), I. S.112162. Gauhe, I. S. 327-335, u. S. 30503069, und II.S. 125129. v. Uechtritz, Geschlechtserz., Tab. 35, und dipl.Nachrichten, III. S. 8489, IV. S. 46, und V. S. 1925 (mitNachrichten aus den Kirchenbüchern von den Jahren 17081783,10071671 und 1611 1688). v. Ilellbach, I. S. 221 u. 222. N. Preuss. Adelslexicon, I. S. 351355. Freih. v. Ledebur,I. S. 134136. Was die in der Beschreibung des vermehrtenWappens derer v. Carlowilz erwähnte Familie v. Ziegelhaiin (Ziegel-heim) anlangt, so giebt das Wappen Siebmacher, I. 50: v. Ziegelheim,Schlesisch. Der silberne Schild ist mit einem schrägrechten, rothenBalken überzogen dieDeclaration" sagt: ein weisser Schild,dadurch ein rother Sparren und der Helm trägt drei Straussen-