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Schilde stellt ein mit einem schwarz-silbernen Wulste bedeckterHelm, welcher einen, die Sachsen rechts kehrenden, geschlossenen,silbernen Adlersflug trägt, welcher mit den drei Kleeblättern desSchildes belegt ist. Die Helmdecken sind schwarz und silbern. —Alte Wachssiegel mit Decke, so z. B. des Oswald v. Carlowitz vomJahre 1571 etc. — Siebmacher, I. 153: v. Carlowitz, Meissnisch(die „Declaration" sagt kurz: drei schwarze Kleeblätter im weissenSchilde. Auf dem Helme die Flügel, wie im Schilde; der Bauschund die Helmdecken schwarz und weiss). — Albinus, Iiistor. derGrafen und Herren zu Werthern, S. 62. — Val. König, I. S. 133,beschreibt das alte Wappen, wie folgt: die v. Carlowitz führen dreimit den Stielen zusammen geknüpfte Kleeblätter, oben zwei nebeneinander und eins unten in die Mitte gestellt, im silbernen Schilde.Aus dem golden gekrönten Helme erhebt sich ein nach der Rechtenseitwärts gewendeter, silberner, ganzer Adlersflug mit dergleichenKleeblättern, wie der Schild belegt. Die Helmdecken sind schwarzund silbern. — v. Meding, II. S. 101 u. 102, nach Stammbäumen,so wie nach Albin, Siebmacher und dem Wappen des Georg v. C.,Cuslos des Stifts Naumburg, auf dem hohen Chore der NaumburgerDomkirche, auf welchem letzteren Wappen der Helm gekrönt ist.— Unter den oben angeführten alten Siegeln ergiebt das eine, dasdes berühmten Christoph v. C., des Herzogs Moritz zu SachsenRaths, später kursächs. Geh. Raths, gest. 1578, vom Jahre 1543eine interessante Variante: auf dem gewulslelen Helme steht näm-lich ein offener Adlersflug, zwischen dessen- Sachsen die drei Klee-blätter des Schildes schweben.
Vermehrtes Wappen: Schild geviert. 1 und 4 der oben be-schriebene, silberne Stammschild mit den drei schwarzen Kleeblät-tern; 2 und 3 in Silber ein schrägrechter, rolher Balken (Ziegel-haim). Auf dem Schilde stehen zwei Helme. Der rechte gekrönteHelm (die Krone auf demselben ist eine Wappenverbesserung v. J.1544, s. unten) trägt einwärts gekehrt den geschlossenen Adlersflugdes Stammhelmes, der linke aber — nach dem Wortlaute des Dip-loms von 1544 — zwei weisse Kugeln oder Scheiben neben ein-ander. Durch eine jede dieser Kugeln ist in der Mitte überzwerchein rother Balken oder Strasse gezogen, und zwischen den Kugelnoder Scheiben steht aufrecht ein weisser Straussfedernbusch, wel-cher die Dolden von einander kehrt (Ziegelbaimscber Helm). DieHelmdecken sind rechts schwarz und silbern, links roth und sil-bern. — Die ältesten Uaekabdriicke von Petschaften mit dem ver-