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3 (1856)
Entstehung
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stand erhoben. Dass das oben beschriebene reichsritterliche Wap-pen bei dieser Erhöhung vermehrt worden sei, ist nicht aufzufinden.Der oben genannte Freiherr Gotthard, der Letzte seines Stammes,starb ohne Nachkommen 1698 und schloss somit die hier in ltedestehende Familie.

Carl v. Mühlbach.

Im schwarzen Schilde auf einem grünen Drei berge ein rechtsgekehrter, goldener Greif. Auf dem Schilde steht ein gekrönterHelm, welcher, zwischen einem offenen, schwarzen Adlersfluge, denGreif des Schildes trägt. Die Ilelmdecken sind schwarz und gol-den. Abdrücke von Petschaften. Wappenb. d. Kgr. Bayern,IV. 99. v. Ilefner, II. 80 u. S. 72. Suppl. zu Siebm. -Wap-penbuch, IX. 22: v. Mühlbach (der Greif steht auf blauem Boden). v. Lang, S. 307 u. 308. v. Hellbach, I. S. 221.

Bayern. Der Beichsstadt Augsburgische Actuar und RevisorCarl, Sohn eines Beamten aus Adelsried, dessen zu den AugsburgerPatriciern gehörendes Geschlecht vom Kaiser Rudolph IL, 1598,einen Adelsbrief mit dem Prädicate: v. Mühlbach, erhalten hatte,erhielt von der K. K. Maria Theresia, 27. Juli 1766, ein Erneuerungs-diplom des seiner Familie und ihm zustehenden, alten Adels. Vondemselben stammte der Canzlei-Director C. v. M., dessen beide Söhne,Johann Baptist Peter, geb. 1761, k. bayer. quiesc. Steuermeister inAugsburg, und Joseph Anton, geb. 1771, k. bayer. Verwaltungsrathin Augsburg, nach v. Lang (a. a. 0.) in die Adelsmatrikel des Kö-nigreichs Bayern eingetragen waren. Dass die Familie Carlv. Mühlbach mit dem im vorstehenden Artikel besprochenen Ge-schlechtc der Reichsritter v. Carlshofen eines Stammes sei, wird sichaus den milgetheillen Angaben, so wie aus dem Wappen ergeben.

v. Carlowitz.

Altes Wappen: im silbernen Schilde drei in Form eines Schü-cherkreuzes zusammengesetzte, mit deu langen Stielen in derMitte des Schildes sich berührende, schwarze Kleeblätter. Auf dem