trägt das Boot des Stammwappens, in welchem aufrecht zwei sil-berne, mit rothem Bande umwundene, golden gekrönte und miteinem Busche Pfauenfedern besteckte Säulen stehen, der rechteHelm den kaiserlichen Adler des I. und 4. Feldes, und der linkeeinen dreistufigen, silbernen Hügel, an welchem ein schwarzer Spar-ren zu sehen, aus dem einwärtssehend ein goldener Löwe auf-wächst. Auf der zweiten Stufe des Hügels stehen zwei Fahnen,die linke rotli und die rechte, welche mit dem Doppel-Adler undder kaiserlichen Krone belegt ist, golden. Die Helmdecken sindrechts silbern und blau, links golden und roth, und den Schildhalten zwei auswärtssehende, schwarze Wölfe, welche in der freienVorderpranke eine Fahne halten. Die Fahne des rechten Wolfesist golden und mit dem kaiserlichen Adler belegt, die des linkenaber roth, ohne Bild und mit goldenen Fransen besetzt. — Pfef-linger, II. S. 966 (theilt das kaiserliche Diplom über die Erhebungmit). — v. Meding, 1. S. 73 (beschreibt das Wappen nach Pfeflin-ger). — Wappenb. d. Ivünigr. Bayern, IX. 94 (den Schild bedeckteine siebenperlige Krone, aus dem Boote auf dem mittleren Helmesteigt eine blaue Säule auf, welche oben mit drei Straussenfedern,blau, silbern, blau, besteckt ist, der Löwe auf dem linken Helmewächst aus einem goldenen Sparren auf, welcher oben eine Spitzeund rechts, wie links, an der äusseren Seite vier Stufen hat, dieFahnen auf dem linken Helme fehlen, und die gesammten Hehn-decken sind blau und silbern). — Bei Erhebung in den Grafenstand(s. unten) wurde der Schild des freiherrlichen Wappens nicht ver-ändert, und es traten nur in Bezug auf die Helme etc. einige kleineVerschiedenheiten ein. Auf dem mittleren Helme sind nicht zwei,sondern nur eine silberne, viermal roth gewundene Säule durchdas Boot gesteckt, und auf dem linken Helme ist der mit drei hin-auf- und eben so viel hinabsteigenden Stufen versehene Hügel, überwelchem der Löwe aufwächst, mit einem von zwei schwarzen Bal-ken durchzogenen, schwarzen Sparren belegt. Die Fahnen beiderSchildhalter sind mit goldenen Fransen besetzt, und die Helm-decken rechts silbern und roth. Ueber Weiteres s. Deutsche Gra-fenhäuser d. GegenWi, I. S. 110 u. 111.
Hannover, Braunschweig, Meklenburg, Preussen,Bayern. Alles, lüneburgisches Adelsgeschlecht, welches sich imBraunschweigischen weit ausbreitete, später nach Meklenburg undSchlesien und neuerlich auch nach Pommern, Bayern etc. gekom-men ist. Im Braunschweigischen erlangte dasselbe bedeutenden