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Namen Bergelingen den Abdruck eines Petschaftes mit einem schräg-rechts gelegten Krebse gesehen. — Zwei altere Siegel der Familiebat Bngmihl, III. XVII. No. 5 u. 6, gegeben: im Siegel des HennikBergelase von 1548 stellt der Krebs aufrecht im Schilde, in demdes Erich Bergelase von 1557 aber ist der Krebs schrägrechtsgelegt. Im letzteren Siegel ist der Schild mit einem gewulstetenHelme bedeckt, welcher drei Straussenfedern trägt. Näclistdem giebtBagnhhl noch das v. Bergelasesche Wappen nach dem Wappenbuchein der v. d. Ostenschcn Bibliothek zu Plathe an. Der Schild ist,wie oben angegeben, die Federn auf dem gekrönten Helme abersind blau, silbern, blau, und die Helmdecken blau und silbprn. —
— Wackenroder, Altes u. Neues Rilgen, I. S. 281, und II. S. 6.
— Gaube, I. S. 1593: Pergelase, Bergelase, nach Wackenroder. —v. Hellbach, I. S. 121: Bergelase, und II. S. 218: Pergelase. —N. Preuss. Adelslexicon, I. S. 216, und V. S. 34: Berglassen, Ber-gelassen. — Freih. v. Ledebur, I. S. 52.
Preussen, Schweden. Altes, riigensches Adelsgeschlecht,dessen gleichnamiges Stammhaus im jetzigen Regierungsbez. Stral-sund später an die Familie v. Normann kam. Urkundlich erscheintzuerst, 1350, Jacob Berglaze, Herr auf Gyngst, und Gebrüder Ber-gelase kommen in einer Urkunde des Herzogs Bogislav X. von 1479vor. Nach dieser Zeit gelangte das Geschlecht zu ansehnlichemGrundbesitz, welcher aber, wie meist, mehrlach wechselte. Die Fa-milie, an den Höfen der pommerschen Herzöge in grossem Ansehenstehend, breitete sich in mehreren Häusern, namentlich in denHäusern Teschewitz, Losentitz, Schlakewitz etc. aus, kam aber,nachdem Glieder derselben auch in k. k. Dienste gekommen waren,im 18. Jahrhunderte nach und nach in wenigeren Sprossen vorund scheint mit dem Herrn v. B., welcher 1766 das Gut Klotzowmit der Meierei Wangelekow in Neuvorpommern verkaufte, imMannsstamme ausgegangen zu sein.
v. Bernhart.
Schild schrägrechts getheilt, doch ist die obere Hälfte grösser,als die untere: oben in Gold ein auf der Theilungslinie nach rechtsund oben laufender Wolf von natürlicher Farbe; unten in Roth einschrägrechter, silberner Balken. Auf dem Schilde steht ein gekrön-