Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
Seite
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ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts, nach Sachsen und wurde amkursächsischen Hole Truchsess, doch ist, da derselbe 1662 ohnemännliche Nachkommen starb, das Geschlecht in Sachsen nichtweiter fortgepflanzt worden. Der nähere Stammvater der späterenGlieder der Familie war der Urenkel des oben erwähnten AlbertA. v. A., Joachim, von welchem zwei Sohne stammten: Georg liori-zow, um 1670 Kreis-Hauptmann zu Leutmeritz, und Johann IvanA. v. A., Herr zu Chotiessan, k. k. General-Major etc., welche beideden Maunsstamm durch mehrere Sühne fortgepflanzt haben. Indie Adelsmatrikel des Königreichs Bayern ist die Familie 1821 ein-getragen worden.

v. Augstin (Owstin).

Im silbernen Schilde ein bis an den oberen Schildesrand rei-chender, etwas eingebogener, rother Sparren. Auf dem Schildesteht ein Helm, welcher den Sparren des Schildes trägt. Derselbeist mit fünf Pfauenfedern besteckt, oben mit einer und an jederSeite mit zwei, welche unter einander stehen. Die Helmdeckensind roth und silbern. Abdrücke von Petschaften, von welchendas eine die Sparren schwarz ergiebt, auch kommt ein Petschaftvor, welches nach Siebmacher (s. unten) gestochen ist. Micrael,VI. S. 463, sagt: Augstin, Schlossgesessene Wolgastisches Ortes,führen zwei rothe Balken so oben im weissen Felde zusammengehen und auf dem Helme etliche Pfauenfedern um solche Balkenher. (Balken, welche oben zusammen geben, können nichts Ande-res, als Sparren sein.) Siebmacher, III. 162: Die Augstin,Pommerisch (der Sparren auf dem Helme hat einen kleinen Knopf,welcher mit einer einzigen Pfauenfeder besteckt ist). v. Meding,III. S. 19, nach Micrael und Siebmacher, so wie mit der Angabe,dass er den Abdruck eines Petschaftes gesehen, auf welchem derSparren auf dem Heime mit fünf Federn, wie oben angegeben, be-setzt war. Das auf diesem Siegel vorkommende goldene Feld, denWulst auf dem Helme und die Aehnliclikeit der Federn mit Straus-senledern setzt v. Meding auf Rechnung des Graveurs. Lexiconover adelige Familier i Danmark, I. HI. 97 u. S. 20 (der rotheSparren, und zwar nicht eingebogen, steht in einem goldenenSchilde, und der Helm trägt drei neben einander stehende Pfauen-