Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
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Audrzky v. Auderz (Audrtzky v. Audrtz), Freiherren.

Schild von Blau und Silber quer getheilt, ohne Bild. Aul' deinSchilde steht eine fttnfpcrlige, freiherrliche Krone und auf dieserein gekrönter Helm, aus welchem von den Knien an ein geradevorwärtsseilender Mann in einem silbernen Harnische, den Kopfmit einer Pickelhaube bedeckt, aufwächst, welcher, mit einem gol-denen Wehrgehänge umgürtet, aus welchem nur ein kleines abge-brochenes Schwertstück heraussteht, beide Arme emporhebt undmit den blossen Fäusten quer Uber der Pickelhaube das abgebro-chene Gefäss des Schwertes so hält, dass die linke Faust das Ge-'ss, die rechte das abgebrochene Schwertstück umfasst. Die Helm-decken sind blau und silbern. Abdrücke von Petschaften undhandschriftliche Notizen über die bei Standeserhebungen in denkursächsischen Reichsvicariaten verliehenen Wappen. Tyrolf, 1.185. Siebenkees, Ahth. II. Heft 13 S. 16. Suppl. z. Siebm.Wappenb., VII. 9: v. Audrtzky, R. (der Schild ist richtig, wie obenangegeben, aus dem, den Schild bedeckenden, gekrönten Helmewächst aber ein schwarz gerüsteter Mann mit schwarzer Pickelhaubeauf, welcher mit den Händen der emporgehobenen Arme quer überdem Kopfe einen undeutlichen schwarzen, eiförmigen Körper hält. Wappenb. d. Kgr. Bayern, IX. 92: Freih. v. Audrezky zu Audriz(der Schild ist von Silber und Grün quer getheilt, und die Hehn-decken sind grün und silbern). v. Hefner, II. 21: Freih. v. Au-drezky zu Audry (der Schild ist ebenfalls von Silber und Grün quergetheilt und als Helmschmuck ist ein wachsender, geharnischterMann angegeben, welcher mit beiden Händen wagerecht über demHaupte einen kurzen Stab hält. Diese Annahme ist [s. oben] un-richtig und die Abbildung wohl nach den Suppl. zu Siebm. Wap-penb. gefertigt). Gauhe, I. S. 47: Audrezki v. Audresche, nachBaihin, III., in dem nicht foliirten Tabularium stemmatographicuniBohemiae. v. Hellbach, I. S. 84.

Oesterreich, Bayern. Die Gebrüder Philipp Leopold undJohann Nepomuk Rudolph Audrzky v. Auderz, beide Lieutenants ink. k. Diensten, wurden im kursächsischen Reiehsvicariate, lt. Dipl.d. d. Dresden, 22. Juli 1792, in den Reichsfreiherrenstand erho-hen. Eins der ältesten und angesehensten böhmischen Adelsge-schlechter, aus welchem von Baibin zuerst Albert A. v. A. angeführtwird, welcher um 1540 als Herr auf Wrautkau vorkommt. WilhelmA. v. A. begab sich in Folge der Religionsstreitigkciteu, in der