Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
Seite
2
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v. Adelsheim, Freiherren.

Im silbernen Schilde ein von Silber und Schwarz quer getheil-tes Widderhorn, dessen Spitze sich aufwärts nach der Rechten, inder Gestalt eines verkehrten lateinischen S, beuget. Auf demSchilde steht ein Helm, welcher, zwischen zwei von Silber undSchwarz quer getheilten Widderhörnern, den Rumpf einer vorwärts-und etwas linkssehenden, gekrönten Jungfrau, oben weiss, untenschwarz, mit einem zur Rechten sich kehrenden Haarzople, trägt.Die Helmdecken sind schwarz und silbern. Abdrücke von Pet-schaften. v. Ilattstein, III. 9, und Ahnentafeln, S. 1-10.Siehmacher, I. 102: v. Adoltzhcim, Fränkisch (das Horn im Schildebeugt sich nach der Linken und auf der Abbildung ist der kleinereobere Tlteil des Ilorncs, so wie der ganze Rumpf der Jungfrau,weiss, doch sagt dieDeclaration": ein schwarzes Horn im weissenSchilde. Auf dem Helme das Weiblein halb weiss und halb schwarzgetheilt, desgleichen die zwei Horner, die Krone gelb, die Ilelm-decken schwarz und weiss). v. Meditig, II. S. 5 (nach v. Ilatt-stein und Siebmacher, so wie nach Salver, S. 459 u. S. 505. Letz-terer fand an dem Denkmale des 1558 ermordeten Bischofs Melchiorv. Zobel zu Würzburg das Horn ganz schwarz und als ein lateini-sches S gekehrt. Ebenso, doch ohne Farben, kam im Schilde dasHorn und zwar mit völligem Helmschmucke, nur dass der Haarzopfder Jungfrau fehlte, an einem anderen v. Zobelsehen Grabmale von1619 vor). Supplem. zu Siebm. Wappehb., IV. 7 (wie oben be-schrieben). Wappenb. d. Königr. Bayern, X. 55 u. XIII. 13.Wappenb. d. Oesterr. Monarchie, VIII. 84. Wappenb. d. Kgr.Wiirltemb., No. 63 u. S. 22. Adelsb. d. Kgr. Württemb., S. 1 11115 (beschreibt das Wappen, wie folgt: ein neunfach gebuckeltesWidderhorn, halb Silber, halb Schwarz in Silber. Ueber dem ge-klönten Schilde ruht ein Helm mit den beiden nach auswärts ge-bogenen Hörnern, zwischen welchen eine bis an die Lenden schwarzbekleidete Jungfrau ohne Arme, das Haupt mit einer goldenenKrone geschmückt und mit abwärtshängendem blonden Zopfe, auf-wächst). Adelsb. d. Grossherz. Baden, S. 25 32 (giebt überdas Mappen Nachstehendes an: das Wappen der Familie v. Adels-heim bestand ursprünglich gleich dem ihrer Vorfahren, der v. Düren,nur aus einem schwarzen Sleinbockshorne nicht Widderhorne,wie im Adelsbuche für Württemberg unrichtigerweise angegebenim weissen oder silbernen Schilde, auf welchem ein offener Turnier-