heim riilil, welcher mit zwei Steinbockshörnern, unten schwarz,oben weiss, geziert ist. Diesem Wappen tilgte 1422 Kaiser Sigis-mund [s. unten] ein auf der Helmdecke zwischen den beiden Stein-bockshörnern ruhendes Jungfrauenbild mit goldener Krone und inFlechten abwärtshängenden, blonden Haaren, hinzu. Der Wappen-mantel ist aussen schwarz, innen weiss). — v. Ilefner, II. 21 undS. 25. — Gencal. Taschenb. d. freih. Häuser, 1S48. S. II—7 (sagtvom Wappen: im silbernen Schilde ein gegen die Linke gebogenes,gebuckeltes, schwarzes oder natürliches Steinbockshorn; der aufdem Schilde ruhende, gekrönte Helm trägt mit schwarz-silbernerDecke, zwischen zwei natürlich schwarzen Steinbockshörnern, diewachsende Gestalt einer an beiden Armen gestümmelten, in Silbergekleideten Jungfrau mit goldener Krone auf dem Haupte und mitin Flechten herabwallendem, blonden Haar), und 1856. S. 2 — 4.— Bucelini, II. S. 88 — 90. — Gauhe, I. S. 3 u. 4. — Bieder-mann, Geschlechlsregister des Orts Ottenwald (Odenwald), Tab. 153—201. — Freih. v. Ivrohne, I. S. 12. — N. Geneal. Handbuch,1777. S. I—4, und 1778. S. 2—5. — v. Hcllbach, I. S. 52. —Freih. v. Ledebur, I. S. 3.
Baden, Bayern, Oesterreich, Württemberg. Altes,früher reichsritlerschaftliches, zu den Reichs-Ritter-Cantons Otten-wald und Mittelrhein gehörendes Adelsgeschlechl, welches jetzt imGrossherzogthume Baden im Freiherrenstande blüht und dessenStammsitz das noch jetzt im Besitze der Familie befindliche gleich-namige Städtchen im Unter-Mainkreise ist. Nach Münster (Cosmogr.)soll Philipp v. A. sich unter den Genossen des 968 zu Merseburggehaltenen Turniers befunden haben, doch ist bekannt, dass derar-tige Angaben vorsichtig benutzt werden müssen. — Bucelini giebtan, dass Poppo v. Düren, welcher um 1298 lebte, das 2 Meilenvon Mosbach entfernte Schloss Adelsheim erbaut und sich nachdemselben genannt habe, und so gehen denn die neueren Schrift-steller meist an, dass das Adelsheimscbe Geschlecht aus der altenfränkischen Adelsfamilie Düren (Dürn, Walddürn) stamme und dassder Name Adelsheim um 1323 aufgekommen sei. Von den Enkelndes genannten Poppo war Friedrich v. A. zu Ende des 17. Jahr-hunderls Dechant in Mosbach und Poppo Abt in Amorbach. — Mitder Zeit breitete sich die Familie weit aus. Von Conrad Albertv. A., gest. 1638, verm. mit Maria v. Lützenrode, stammten vierSöhne: Gottfried, Wilhelm Heinrich, Christian Albert und JohannWolf, welche vier Linien stifteten. Gottfried gründete die Linie zu