Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
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v. Adebar.

Im blauen Schilde ein rechts gekehrter Storch von natürlicherFarbe. Auf dem Schilde steht ein Helm, welcher den Storch desSchildes trägt. Die Helmdecken sind blau und silbern. DasWappen ist ein redendes, denn Adebar lieisst auf altdeutsch einStorch. Pomm. Wappenbuch, 11. XXXIV. und S. 91 u. 92.Micrael, VI. S. 462, sagt: ein Storch im Schilde und auf demHelme. Lubin, Karte von Pommern, lässt den Storch im Schildeeine Schlange im Schnabel halten und giebt den Storch auf demHelme mit links gewendetem Kopfe. Siebmacher, I. 161: DieAdebar, Pommerisch (der Storch im Schilde und auf dem Helmeist links gekehrt). v. Meding, I. S. 1 (nach Micrael und Sieb-macher). v. Hellbach, I. S. 51. N. Preuss. Adelslexicon, I.S. 80 u. 81.- Freih. v. Ledebur, I. S. 2.

Preussen. Altes, pommersches Adelsgeschlecht, welches weitsich nicht ausgebreitet hat und daher nicht oft erwähnt wird.Magnus, Bischof zu Camin, bestätigte 1417 eine von dem PresbyterHeinrich Adebar gestiftete Vicarie. Caspar Adebahr erhielt durchLehnbrief von 1526 von dem Scholasticus der Calhedralkirche zuCamin und Dompropste zu Colberg den vierten Theil des DorfesBüssow bei Colberg, doch kaufte der Magistrat zu Colberg diesenTheil I695 von dem Lieutenant Caspar Leo v. A. wieder. AuchRamelow im Caminschen Kreise war ein Lehn der Familie, kamaber durch Vermählung des Jacob v. Güntersberg mit Sophie v. A.,der Tochter des Caspar Leo v. A., des Letzten der RamlowschenLinie, welcher zu Anfange des 18. Jahrhunderts starb, an die Fa-milie v. Güntersberg und später an die v. Wedel und v. Blanckenburg.

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