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stand das ohne diese Angabe wohl nicht leicht zu erklärende Wap-pen, welches Siebmaclier, IV. 142: Parfues zum Englstein, giebt.Der genannte Zweig muss schon lange erloschen sein. — Was denHelmschmuck des Wappens derer v. Barbis anlangt, so hält HerrGeneral-Major v. Barfus-Falkenburg Siehmachers Annahme (s. S. 36)für richtig. Aus der Helmzierde, dem Adlersfluge mit den dreiFüssen, die irgend wo mangelhaft dargestellt waren, bildete einerder Vorfahren im Anfange des 17. Jahrhunderts sich die Ansicht,die drei Füsse seien Blumengefässe und die Spitzen der Federndes Adlersfluges Blumen, und nun liess man dieser Ansicht gemässdas Wappen stechen und malen. — Was noch das Wappen be-trifft, welches Herr General-Major v. Barfus-Falkenburg führt, sozeigt dasselbe einen gevierten Schild mit Mittelschilde. Der sil-berne Mittelschild enthält den grünen Balken mit den drei Füssenund die Blutstropfen des Stammwappens. Im 1. und 4. schwebtdas Kreuz des St. Johanniter-Ordens, und im 2. und 3. in Blauein silbernes Bad mit sechs Speichen (Wappen des erloschenenGeschlechts v. Bolanden, welchem in alter Zeit die Falkenburg ge-hörte, wie dieses Wappen an der Abendseite der Burg, hoch inStein gehauen, noch jetzt zu sehen ist). Auf dem Schilde stehtein gekrönter Helm, welcher, vor .drei oben lilienartig verziertenStangen, einen rechts gekehrten Falken trägt.
Bauer v. Bauern, S. 41.
Der Empfänger des Adelsdiploms war kursächs. Lieutenant derCavallerie und kommt in der Liste der kursächsischen Armee von1786 als pens. Premier-Lieutenant mit Rittmeisters. Character vor.
v. Drachsdorf, Freiherren, S. 121 u. 122.
Alte Wachssiegel der Familie mit Decke: das Siegel des Veitv. Drachstorff, Amtmannes zu „Quedelburgk" von 1509 und desEustachius v. Draxstorlf von 1520, ergehen den wilden Mann vor-wärtssehend. Derselbe halt in der Rechten einen oben und anbeiden Seiten zweimal geasteten, dürren Baumstamm und setzt dieLinke in die Seite.
v. Dürfeid, S. 125 u. 126.
Eine dem Herrn Pastor llagotzky zugehörige Stäinmbuchszeich-uung mit der Unterschrift: Manus Johannis Ileinrici Durfeldii Saxo.29. Aug. 1585, zeigt in Blau eine aufrecht gestellte, goldene Bären-