Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
Seite
493
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tatze, welche acht goldene Aehren, ohne Blätter, neben einanderstehend, emporhält. Aus dem eisernen, geschlossenen Ilelmc wächstdie beschriebene Tatze mit den acht Aehren auf. Die Hehn-decken sind blau und golden. Eine andere Stammbuchszeich-nung vom Jahre 1595 mit der Unterschrift: Johannes GalienusDürfeid, zeigt in Blau einen halben, nackten, goldenen Arm, wel-cher unten aus dem Schilde hervorwächst und einen Kornähren-stengel in der Hand hält. Der Aehrenstengel hat oben eine gerad-stehende und auf jeder Seite drei herunterhängende Aehren ohneBlätter. Aus dem mit einem von Gold und Blau gewundenenWulste bedeckten Helme wächst der Arm des Schildes mit demAehrenstengel auf. In den Suppl. zu Siebm. Wappenb., X. 11,kommt die schwarze Bärentatze aus dem linken Unterwinkel desSchildes quer hervor und hält, auf dem Helme auswärts gekehrt,vier Aehren an blätterigen Stielen, zwei nach rechts und zwei nachlinks, empor. Dagegen ergiebt das Lacksiegel des Georg Hein-rich v. Dürfeldt, Mockricz, 2. Jan. 1699, das Wappen ganz, wiedasselbe, S. 125, beschrieben worden ist.

v. Ferber, auch Freiherren, S. 149 u. 150.

S. 149 ist Zeile 3 von unten vor den Worten: die Ilelin-decken etc., einzuschalten: Auf dem Schilde steht ein gekrönterHelm, welcher den Kopf und Hals des Adlers im 2. Felde trägt. Das S. 149 beschriebene Wappen wurde im kursächsischenReichsvicariate in einem, d. d. Dresden, 30. Aug. 1745, für Fried-rich Traugott Ferber, kursächs. Ilofrath und Geh. Cabinets-Secretair,und für die beiden Vettern desselben, D. Wolfgang Andreas Ferber,Bürgermeister und Syndicus zu Zwickau, und M. Gottfried Ferber,Archi-Diaconüs zu Meissen, ausgefertigten Wappenbriefe verliehen,und es findet sich in diesem Wappenbriefe die Angabe, dass dieFamilie schon in die zweihundert Jahre ein Wappen, nämlich einrolhes Herz mit drei blanken Schwertern und einem unter sichgewandten, goldenen, halben Monde geführt habe: der Wappen-brief bestätigte somit und vermehrte das alle Wappen der Familie.Der Adel kam vom Kaiser Joseph IL, wie angegeben, laut Diplomsd. d. Wien, 29. Nov. 1776, in die Familie, und das Diplom wurdefür die drei Gebrüder Ferber (wohl die Sühne des oben genanntenkursächs. Hofraths etc. Friedrich Traugott Ferber), Friedrich Wil-helm Ferber, kursächs. Geb. Kammer- und Bergrath, Carl Fried-rich Adolph Ferber, kursächs. Rittmeister, und August Constantin