Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
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von demselben richtig- befundene Zeichnung giebl das Wappen, wiefolgt: Schild geviert: 1 und 4 in Roth ein silbernes Castell mitdrei spitzen Thürmen; 2 in Silber ein schwebendes, halbes, schwar-zes Kammrad, und 3 in Blau eine silberne Wecke. Auf dem Schildestehen zwei Helme. Der rechte, gekrönte Helm trägt drei Straussen-federn, roth, silbern, roth, der linke aber, ohne Wulst oder Krone,zwei BillTelshörner mit Mundstücken. Das rechte Horn ist von Blauund Silber und das linke von Silber und Blau quer getheill, undzwischen beiden schwebt das halbe, schwarze Kammrad des 2. Fel-des. Die Hehndecken sind silbern und roth. (Aus dem handschrift-lichen Apparate des Herrn Pastor Ragotzky.)

v. Zeschau, S. 182.

Ein Wachssiegel mit Decke mit der Unterschrift: Jonas v. Ze-schau, kursächs. Rath, 1570, ergiebt einen gevierten Schild undauf dem Helme sieben neben einander stehende Straussenfedern.

I! a n d II.

v. Barfuss (Barfus), S. 3638.

Herr Franz Wilhelm v. Barfus-Falkenburg, k. preuss. General-Major a. D. etc., besitzt seit 1834 die am Rheine gelegene Falken-burg und hat von Sr. Maj. dem Könige von Preiissen, lt. Cabinets-ordrc vom 27. März 1852, die Allerhöchste Genehmigung erhalten,den Namen: Falkenburg, annehmen und führen zu dürfen. Der-selbe hat neuerlich durch die Schrift: II. A. Graf v. Barfus, k.preuss. General-Feldmarschall. Ein Beitrag zur Kriegsgeschichteunter den Kurfürsten Friedrich Wilhelm und Friedrich HI. vonBrandenburg, insbesondere der Feldzüge gegen die Türken, 1083,1686 und 1691, Berlin, 1854, eine der mühsamsten Arbeiten ge-liefert, welche, wie für die Geschichte Uberhaupt, so auch nament-lich für die Geschichte der Familie von dem grössten Interesse ist.Die erwähnte Schrift enthalt unter Anderem auch das kaiserlicheReichsgrafendiplom für den Feldmarschall Hans Albrecht v. Barfus vomJahre I699, dessen Geburls- und Todesjahr, geb. 1635 zu Mögelinim Kreise Ober-Barnim der Mark Brandenburg und gest. 27. Dec.