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hingen des Herrn Pastor Ragotzky findet, ergiebt das adelige Wap-pen, wie folgt: Schild gcvicrt: 1 in Gold zwei schwarze Querbal-ken; 2 und 3 in Blau zwei gekreuzte Schwerter, und 4 von Goldund Schwarz fünfmal quer gestreift. Auf dem Schilde stehen zweigekrönte Helme. Der rechte trägt zwei Schwanenhälse, von wel-chen der vordere niedriger als der hintere steht, und der linkeeinen aufwachsenden, goldenen Löwen. Die Helmdecken sindschwarz und golden.
v. Walthausen, S. 451 u. 452.
Die Angaben des Wappenbuches des Königreichs Hannover undAbdrücke von neueren Petschaften ergeben das Wappen wohl nichtganz genau. Eine in den oben erwähnten Sammlungen befindlicheStammbuchszeichnung mit der Unterschrift: „Justus Andreas ä Walt-hausen, Argentine, 6 Cal. Octobr. 1601", zeigt das Wappen folgen-dermassen: in einem von Blau und Gold der Länge nach gelheiltenSchilde steht auf einem Dreilhlgel, welcher der Länge nach vonGold und Blau getheilt ist, eine rothe Burg mit drei Zinnerithür-men und mit Kuppen von den gewechselten Farben des Schildes.Die Burg wird rechts und links von einem einwärtssehenden Löwengehalten, und über derselben schweben neben einander drei seclis-strahlige Sterne. Wie die beiden Löwen, so ergeben auch dieSterne die gewechselten Farben des Schildes. Das rechte Hornist von Roth und Gold, das linke von Gold und Blau quer getheilt,der Wilde, mit einem schwarzen Barte, hält in der Linken einengrünen Baum, und die Helmdecken sind rechts roth und golden,links blau und golden. Mit dieser Zeichnung stimmen auch dieAbbildungen, welche Estor, Tab. VII., auf der Schenk zu Schweins-bergischen Ahnentafel gegeben hat, nur scheint der Mann auf demHelme in der Linken, — doch sind die Abbildungen wegen Kleinheitnicht ganz deutlich, — eine Keule oder einen Spiess zu halten. Dassdie Burg auf einem Hügel stehe, weisen Abdrücke von zwei älterenPetschaften, welche noch verglichen werden konnten, deutlich nach.Der Mann hält auf dem einen dieser Siegel, allem Anscheine nach,einen Stengel mit drei Blumen empor, und auch auf dem anderenSiegel, dessen oberer Theil gedrückt ist, dürfte dies der Fall sein.
v. Weyhe zu Fahrenhorst, S. 468 u. 469.
Eine im Auftrage des herz, braunschw. Majors Carl Diterichv. der Weyhe aus dem Hause Fahrenhorst 1745 gefertigte und