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sind in königl. preussischen Staats- und Militärdiensten zu hohenEhrenstcllcn gelangt, und die adelige Familie v. Versen ist in Pom-mern im Kreise Belgardt und Camin begütert.
v. Viatis.
Schild von Gold und Silber schräglinks gelheilt: in der vor-deren (rechten) Hallte der Vordertheil eines nach der rechtenSeite springenden, schwarzen Bracken mit rother ausgeschla-gener Zunge und goldenem, nach links beringtem Halsbande,dessen Hintertheil in der hinteren (linken) Schildeshälfte dereines rothen Wolfes mit hochaufgeschlagenem Wedel ist. Aufdem Schilde stellt ein mit einem von Silber, Roth, SilberSchwarz, Gold, Schwarz und Gold gewundenen Wulste, aus wel-chem rechts ein silbernes und unter demselben ein rothes, linksein goldenes und unter diesem ein schwarzes Band abiliegt, be-deckter Helm, welcher den Vordertheil des Bracken, der vorderenSehildeshülfte zwischen zwei Büffelshürnern trägt, von welchen dasrechte schräglinks von Gold und Schwarz, das linke aber schriig-reehts von Silber und Roth gctheilt ist. Die Helmdecken sindrechts rotli und silbern, links schwarz und golden. — Wappenb.d. Kgr, Bayern, IX. 22. — Siebmacher, II. 164: Die Viatis, Niirn-hergisch (die Horner quer getheilt). — Tyroff, I. 55 (der Wulst istvon Schwarz, Gold, Roth, Silber gewunden, die Horner sind eben-falls quer getheilt, und die Helmdecken rechts schwarz und golden,links roth und silbern). — Sinapius, II. S. 1084. —' Gauhe, II.S. 1211. — v. Lang, Nachtr., S. 347. — v. Hellbach, II. S. 643.
Bayern. Altes, Nürnbergisches geriehlsfühiges Geschlecht,dessen Adelsbesitzstand bis auf 1538 zurück erwiesen ist. 1629kommt dasselbe zuerst auch in Schlesien vor und zwar in derPerson des Bartholomäus v. V., welcher im genannten Jahre einerallgemeinen Zusammenkunft der Herren, Fürsten und Stände inSchlesien beiwohnte und dessen Nachkommen im Wohlauschen be-gütert Waren. — v. Lang giebt nach der Adelsmatrikel des Königereiclis Bayern drei Brüder an: Isaac Bartholomäus, geh. 1761,Georg Christoph Bartholomäus, geb. 1763, und Siegmund FriedrichWilhelm Bartholomäus, geb. 1764, sämmtlich k. bayerische peus.Ober-Lieutenants.