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2 (1855)
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459
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lexicon, IV. S. 295 u. 296 (gieht das Wappen nach Brüggemann). Die Linien des Geschlechts in Liefland und Schweden habenhei Erlangung des Freiherren- und Grafenstandes ein sehr vermehr-tes Wappen erhalten, dessen Mittelschild das Stammwappen zeigt, s.Schwed. Wappen!)., Grefwar: Tab. 10 No. 56, und Friherrar: 10.No. 58. Abdrücke von Petschaften des gräflichen Wappens zeigenden Fisch im Mittelschilde über drei blauen, schräglinken Flüssenmit nach beiden Seiten ausgebreiteten Flügeln, und der mittlereHelm, der des Stammwappens, trägt drei .rothe Rosen an blätteri-gen Stielen.

Preussen. Alles, nach Einigen ursprünglich hessischesAdelsgeschlecht, welches später nach Holland, Schottland, Polen,Pommern, Liefland und Schweden gekommen ist. In Pommern istdasselbe seit Anfange des 14. Jahrhunderts näher bekannt und er-scheint in Urkunden aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhundertsmit dem Namen Vertze, Fercen. Später schrieb die Familie inPommern sich fast durchgängig, wie daselbst zuerst, Versen, in an-deren Ländern aber in der Regel Fersen und in Hessen mit demBeinamen: Steuermeister. Conrad Versen kommt 1304 als herz,pommer. Rath vor, und Curl Vertze, auf dem Siegel Fercen, trittin einer Urkunde von 1423 auf. Johann Wolthusen v. Fersen, desSchwertordens Ritter, wurde 1475 von einem Theile der Ritter zumIleermeister in Liefland gewählt, während der andere Theil denRitter v. d. Burg wählte: in Folge dieser Doppelwahl kam Fersenin lebenslängliche Gefangenschaft. Zeitig erwarb die Familie inPommern in den jetzigen Kreisen Stettin, Camin und Belgardt be-deutenden Grundbesitz. Aus Liefland, wohin das Geschlecht in derzweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts gekommen, gelangte dasselbeim 17. Jahrhunderte nach Schweden und wurde zuerst in denFreiherren-, später in den Grafenstand erhoben. Jobann v. F.(nach Gauhe Fabian v. Fersen), k. schwed. Reichs- und Kriegsrath,General-Feldmarschall und Gouverneur von Schonen, geblieben1678, wurde vom Könige Carl XL von Schweden, 4. Nov. 1674,mit dem Prädicate: Freiherr zu Kronenthal, in den Freiherren-stand, und der Sohn desselben Reinhold Johann (welchen Gauhewohl mit seinem Bruder Gustav Wilhelm verwechselt), k. schwed.Reichsrath und General-Feldzeugmeister, vom Könige Carl XII.,28. März 1712, in den Grafenstand erhoben. In das Ritterhauszu Stockholm wurde die Familie als freiherrliche 1675 und alsgräfliche 1719 eingeführt. Sprossen der pommersehen Linien