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2 (1855)
Entstehung
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Bii(Telsh0rner, zwischen welchen die Lilie des 2. und 3. Feldesschwebt. Die Hehndecken sind rechts roth und silbern, links blauund golden. Wollte man auch annehmen, dass dieses Wappendas nach dem Diplome von 1737, ersteres aber nach dem von1838 sei, so müssen doch immerhin einige Farben auflallen.

Bayern, Oesterreich. Hans (III.) Tschiderer, Landschafts-Secretair in Tirol, wurde mit seinen Brüdern, Adam und Chri-stoph, vom Kaiser Ferdinand IL, 9. April 1633, und zwar weil die-selben auf der sogenannten GleilT hei Eppän wohnten, mit demPrädicate: v. Gleilfheim, in den Adelstand erhohen. Der Vaterderselben, Hans (II.) Tschiderer, ein Enkel des aus Graubündtenstammenden Ilans (I.) Tschiderer, welcher um 1530 nach Tirol ge-kommen war und auf der GleilT sich angebaut, hatte vom KaiserFerdinand IL, 1620, einen Wappenbrief erhalten. Die Enkel desHans (III.) T. v. G., Franz Anton und Anton Benno, gründetenzwei Linien, die altere und die jüngere. Aus der älteren Liniewurde nach Megerle v. Mühlfeld, S. 91, Joseph Ignaz Anton Tschi-derer v. Gleilfheim (nach Anderen Franz Joseph Ignaz T. v. G.), k.k. Hofkammerrath und tirolischer Landmann, vom Kaiser Carl VI.,15. Oct. 1737, in den Reichs- und erbländischen Freiherrenstanderhohen. Die Linie desselben erlosch aber im Mannsstamineschon mit dem Sohne Franz im Jahre 1806. Später, 7. Juli 1838,wurde der Freiherrenstand auf die jüngere Linie in der Person desk. k. Appellations- Gerichtsraths zu Insbruck, Ignaz T. v. G., geh.1778, übergetragen, aus dessen zweiter Ehe mit Magdalena FreiinSchneeburg zu Salthaus drei Sühne, die Freiherren August, geh.1829, Ernst, geh. 1830, und Johann, geh. 1832, stammen. Vonden Brüdern des Freiherrn Ignaz ist Johann Nepomuk, geb. 1779,Fürstbischof zu Trient. v. Lang fand in die Adelsmatrikel desKönigreichs Bayern den k. Bayer. Finanz-Director des IllerkreisesJoseph v. T., geb. 1769, eingetragen.

v. Ueblagger, Ritter, auch Freiherren.

Schild geviert: I und 4 in Blau ein schrägrechter, silbernerBalken, welcher mit drei unter einander stehenden, dreiblätterigen,grünen Kleeblättern belegt ist; 2 und 3 von Grün und Silber derLänge nach getheilt mit einem aufwachsenden Manne, welcher in