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später in die Niederlausitz, in welcher dieselbe durch mehrereSprossen zu hohem Ansehen kam. Namentlich machte sich vomEnde des vorigen Jahrhunderts an der Ober-Amtshauptmann v. T.um die Niederlausitz sehr verdient.
Tschiderer v. Grleiffheim, auch Freiherren.
Schild geviert: 1 und 4 in Silber eine golden hesaamle, vier-blätterige, rotlie Rose; 2 und 3 in Schwarz eine goldene Lilie.Auf dem Schilde stellt ein gekrönter Helm, welcher vier nebeneinander stehende Straussenfedern, Schwarz, golden, silbern, rolh,trägt. Hie Helmdecken sind rechts schwarz und golden, links rothund silbern. — Wappenb. d. Königr. Bayern, IX. 16: Tschidererv. Gleifhejm. — Siebmacher, IV. 182: Die Tschiderer, Geadelte(ganz wie beschrieben, nur sind die Felder 2 und 3 mit einem rbezeichnet, was gewiss ein Versehen ist, da die erste Feder schwarzund die Helmdecken rechts schwarz und golden angegeben sind).— v. Lang, S. 574: Tschiderer v. Gleiffheim. — v. Ilellbach, II.S. 612. — Bei Erhebung in den Freiherrenstand (s. unten) kamin den Schild ein goldener Mittelschild mit einem golden gekröntenund bewehrten, schwarzen Adler. Der Schild ist mit einer l'iinf-perligen Krone bedeckt, auf welcher sich drei gekrönte Helmeerheben. Der mittlere Helm trägt den Adler des Mittelschildes, derrechte aber, so wie der linke, zwei von Silber und Schwarz quergetheilte Büffelsbörner. Zwischen den Hörnern jedes Helmes stehenzwei nach aussen sich wendende Straussenfedern, auf dem rechteneine schwarze und eine goldene, zwischen welchen die Rose des 1.und 4. Feldes, und auf dem linken eine silberne und eine rothe,zwischen welchen die Lilie des 2. und 3. Feldes schwebt. DieHelmdecken sind rechts schwarz und golden, links roth und silbern,und den Schild halten zwei goldene Löwen. — Wappenb. d. Oesterr.Monarchie, XIII. 74, und Geneal. Tasehenb. d. freih. Häuser, 1848.S. 363—365. Von diesen Angaben über das freiherrliche Wappenweicht die von Tyroff, II. 216 etc., gegebene Abbildung mehrfachab. Der Mittelschild ist mit einer fünfperligen Krone gekrönt, Feld2 und 3 sind blau, der rechte Helm trägt fünf Straussenfedern,roth, silbern, roth, silbern, roth, und der linke Helm zwei vonGold und Blau in sieben Reihen, jede zu zwei Feldern, geschachte