Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
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415
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I und 4 enthält das Stammwappen, und zwar sind die Felder nichtsilbern, sondern schwarz, 2 lind 3 zeigt in Blau zwei Hälften einesachtspeichigen Rades, welche an den rechten und linken Feldes-rand so angeschlossen sind, dass das am linken Rande anstossende,halbe Rad etwas tiefer, als das am rechten Rande steht. DenSchild bedeckt nur eine filnfperlige Freiherrenkrone. ZahlreicheSprossen des Geschlechts standen und stehen in der k. preussischenArmee und mehrere gelangten in derselben zu hohen Ehrenstellen.

y . Steinberg.

Im goldenen Schilde ein nach der rechten Seite aufspringen-der, schwarzer Bock. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm,welcher einen goldenen, mit drei Pfauenfedern besteckten Schaftzwischen einem offenen, schwarzen Adlersfluge trägt, dessen rech-ter Flügel mit einem schräglinken, der linke mit einem schräg-rechten, goldenen Balken belegt ist. Die Helmdecken sind schwarzund golden. Abdrücke von neueren Petschaften. Wappenb.d. Kgr. Hannover, C. 3, mit zwei vorwärtssehenden, goldenen Lö-wen als Schildhaltern, welche auf einem Bande mit der Devise:Superat Ardua Virtus, stehen. Siebmacher, I. 183, stellt denBock links, nimmt auf dem Helme eine rothe Säule an und theiltdie Flilgel quer von Schwarz und Gold mit gewechselten Farben.Diese Theilung zeigen Abdrücke von älteren Petschaften. Suppl.zu Siebm. Wappenb., IV. 25 (auf dem Helme steht der offene Flugohne den Schaft). Harenberg, S. 1579 u. 1723. Pfeffinger,I. S. 141144. Gauhe, I. S. 24352439 (zunächst nach ßelir,s. unten), und II. S. 1113 u. 1114. v. Hellbach, II. S. 522 u.523. Freih. v. d. Knesebeck, S. 271 u. 272.

Hannover. Eine der ältesten und angesehensten nieder-sächsischen Adelsfamilien, als deren Stammvater nach Behrs bistor.Beschreibung des Hauses v. Steiuberg (Wolfenbüttel, 1997 u. 1703fol.) Heinrich v. Pierremont, welcher aus Frankreich gekommen undmit den Grafen v. Pyrmont nahe verwandt gewesen sein soll, ge-nannt wird. Die Nachkommen desselben sollen ihren Namen indas Deutsche übertragen und das lange schon zerstörte SchlossSteinberg bei Goslar erbaut haben. Hans v. St. kommt um dasJahr 996 vor. Von den Söhnen desselben baute der jüngste, Bodo,