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1024 zwischen Hildesheim und Gandersheim Schloss und StadtBödenburg, und von den Söhnen des Letzteren stiftete Aswin dieBodenburgische und Lippold die Wispensleinische Linie, welcheletztere früher auch die Alefeldische genannt wurde. Die Boden-burgische Linie pflanzten des Stifters Söhne, Meinfried und Hein-rich, fort. Meinfrieds Nachkommen schrieben sich Grafen delapideo monte, oder de Monte lapideo oder Steinberg, und führ-ten den Beinamen Bodenburg, bis Giso 1246 diese Nachkommen-schaft beschloss. Heinrichs Nachkommenschaft breitete sich, nebender Hauptlinie, in mehreren Nebenlinien, namentlich in der Brüg-beiinischen und Bornhäusisch-Westerburgischen aus. Die Brüghei-mische Linie erlosch 1622 mit Conrad v. St., die Bornhäusisch-Westerburgische 1701 mit Johann Adolph, die BodenburgischeIlaupllinie aber blühte fort, und durch Friedrich v. St., gest. 1718als braunschweig. Geh. Rath, Ober-IIofmarschall etc., entstand einneuer Brügheimischer Ast. Aus der von Lippold, welcher 1119dem Turniere zu Göttingen beiwohnte, gestifteten WispensteinischenLinie erbaute Heinrich v. St. 1451 das Schloss Wispenstein imHildesheimischen unweit Alefeld, und die Nachkommenschaft des-selben breitete sich weit aus. — Im 17. Jahrhunderte kam dasGeschlecht auch nach Schweden, erlangte den Freiherrenstand, undAnton Freiherr v. Steinberg wurde 2. Juni 1654 in den schwedi-schen Grafenstand erhoben. Das Wappen der schwedischen Grafenv. Steinberg findet sich Sveriges Rikes etc. Wapenbok (1746) Gref-war, 4. 21. Nach dem Mittelschilde und dem mittleren Helme istdas Stammwappen des Geschlechts in Schweden verändert worden.— Im Königreiche Hannover gehört jetzt die Familie zu dem rit-terschaftlichen Adel der hildesheimischen Landschaft.
v. Steinkeller.
Im blauen Schilde im Schildesfusse ein rothes Herz, in wel-chem drei Degen, der eine senkrecht, der andere schrägrechts undder dritte schraglinks, mit den Spitzen stecken. Auf dem Schildesteht ein gekrönter Helm, welcher drei blaue Lilien, so gestellt,wie die Schwerter im Schilde, trägt. Die llelmdecken sind blauund roth. — Abdrücke von Petschaften. — Pomm. Wappenb., II.S. 135 u. Tab. LI. — Brüggemann, I. 176, nach Elzow. — Sieh-