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hanptmannschaftsverweser in Kärnten, und von Siegmund Tristramv. Staudach stammtev durch Sigmund Ludwig und Carl Ludwig imdritten Gliede der oben genannte Freiherr Johann Carl. Von Letz-terem entspross Freiherr Maria Joseph Abdanago, dessen Sohn,Freiherr Joseph Maria Anton, k. k. Kämmerer und Rittmeister in(1; A., 1S52 starb. Aus der ersten Ehe desselben mit Amalia ße-liigüi' v. Mildenberg stammt Freiherr Franz Joseph Adam, geb. 1825,Ii. k. Ober-Lieutenant, und aus der zweiten mit Clementine Baronide Cavalcabo, Marchesa Viadana, Freiherr Maximilian Anton, geb.1837, k. k. Edelknabe. Der Bruder des Freiherrn Joseph MariaAnton, Freiherr Carl Eugen, geb. 1788, ist k. k. Cassa-Beamter inGriitz, und aus der Ehe mit Clara v. Friedemann -Herzberg lebtFreiherr Richard Ferdinand, geb. 1832.
v. Stechow, auch Freiherren.
Im silbernen Schilde drei schrägrechte, schwarze Balken, vondenen jeder mit drei grünen Kleeblättern belogt ist. Auf demSchilde steht ein mit einem von Silber und Schwarz siebenmalgewundenen Wulste bedeckter Ilelm, auf welchem rechts gekehrteine Meerkatze von natürlicher Farbe sitzt, welche in der rechtenKlaue aufwärts einen Apfel zum Maule hält. Die Helmdecken sindschwarz und silbern. — Abdrücke von Petschaften, von welchenaber einige einen blauen Schild zeigen. — v. d. Ilagen, Histor.geneal. Beschr. d. Geschl. v. Stechow, Berlin, 1764 (auf der Ab-bildung fehlt der Schwanz der Meerkatze). -— Siebmacher, L 183,Braunschweigisch (jeder Balken ist mit fünf Kleeblättern belegt, unddas Thier auf dem Helme heisst in der „Declaration" ein Affe,doch ist nach v. d. Hagen die Familie darüber einstimmig, dassbeides unrichtig sei). — Die'nemann giebt das Wappen zweimal, S.348 No. 74, wie angegeben, vorher aber, S. 168 No. 11, ein sehrabweichendes Wappen. Der Schild ist nämlich schwarz, die Bal-ken silbern, und die Meerkatze sitzt mit in die Höhe gehaltenemSchwänze auf einem schwarzen Kissen, trägt ein Halsband mitHinge und führt ein grünes Kleeblatt zum Maule). — v. Meding, 1.S. 577 — 579 (zunächst nach v. d. Hagen, dann nach Siebmacherurid Dienemann). — Gauhe, I. S. 2418. — v. Hellbach, II. S, 516.— N. Preuss. Adelslexic., V. S. 431 (giebt die Zahl der Kleeblätter