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2 (1855)
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412
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v. Stau dach, Freiherren.

Scliihl geviert mit Mittelschilde. Im silbernen Mittelschilde einrechts gekehrter, doppelt geschweifter, rother Löwe, welcher in derrechten Vorderpranke ein grünes Kleeblatt am Stiele emporhält.1 und 4 in Roth eine natürliche Jacobsmuschel schrägrechts ge-legt und den Bart nach oben; 2 und 3 von Roth und Gold schräg-rechts getheilt mit einer im Rothen in gleicher Richtung aufwärtsgekehrten Eidechse von natürlicher Farbe. Auf dem Schilde stehendrei gekrönte Helme. Der mittlere trägt ein rechts gekehrtes Kriegs-schiff von drei Masten mit weissen Segeln und roth-weisser Flaggeund Wimpeln, der rechte einen die Sachsen einwärts kehrenden,geschlossenen Adlersflug, dessen vorderer, rother Flügel mit derJacohsinnschel des 1. und 4. Feldes belegt, der hintere aber sil-bern ist, und aus dem linken Ilelme wächst der Löwe des Mittel-schildes mit dem Kleeblatte auf. Die llelmdeckcn sind rechts rothund golden, links roth und silbern. Wappenb. d. Oesterr. Mo-narchie, XVI. 50. Geneal. Tasthenb. d. freih. Häuser, 1848. S.343, und 1855. S. 574 (im Jahrg. 1853. S. 445 wird die Eidechseim 2. und 3. Felde in den oberen Theil des Feldes gesetzt: eineAngahe, welche mit Abdrücken vom Stammwappen nicht stimmt.Letzteres, welches auch Siebmacher, III. 90, v. Staudach, Kärntne-risch, giebt, war geviert. Im 1. und 4. goldenen Felde lag schriig-rechts die grüne Eidechse, im 2. und 3. silbernen aber stand derlinks gekehrte, doppelt geschweifte, rothe Löwe mit dem Kleeblalte.Der Schild hatte zwei gekrönte Helme, von welchen der rechteeinen geschlossenen, mit der Eidechse belegten, goldenen Adlers-flug, der linke aber den Löwen mit dem Kleeblatte aufwachsendtrug. Nach Abdrücken von Petschaften war Feld 1 und 4 schräg-links getheilt und die Eidechse lag auf der Theilungslinic. Gauhe,I. S. 2416. v. Hellbach, II. S. 515.

Oesterreich. Johann Carl v. Staudach, k. k. Landrath zuKlagenfurt, erhielt vom Kaiser Franz L, laut Diploms d.d. Wien,8. Juni 1765, eine Erneuerung des öslerreichisch-erbländischen Frei-herrenstandes, in welchen Julius Neidhard v. Staudach, ständischerVerordneter in Kärnten, vom Kaiser Leopold I., 28. Juli 1659,erhohen worden war. Altes, in Kärnten über fünf Jahrhunderteansässiges Adelsgeschlecht, dessen Name hei den Turnieren des12. und 13. Jahrhunderts mehrfach genannt wurde. Die ordent-liche Stammreihe beginnt Andreas v. Staudach, gest. 1449, Landes-