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2 (1855)
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y . Staell (Stael, Stael-Holstein), Freiherren.

Im silbernen Schilde acht (3, 2, 2, 1) schildesrandesweise ge-stellte, rothe Kugeln: es stehen somit drei neben einander imSchildeshaupte, eine im Schildesfusse und zwischen den oberenund der unteren, zwei am rechten und zwei am linken Rande desSchildes, die Mitte desselben bleibt frei. Auf dem Schilde stehtein mit einem von Silber und Roth siebenmal gewundenen Wulstebedeckter Helm, welcher zwei silberne Büffelsbörner ohne Mündungtrügt, deren Aussenseile mit vier unter einander stehenden, rolltenKugeln besetzt ist. Die Helmdecken sind roth und silbern. Ab-drücke von Petschaften. Wappenb. d. Kgr. Hannover, C. 35 u.S. 13, mit zwei auswärtssehenden, goldenen Löwen als Schildhal-tern. Sveriges Rikes etc. Wapeubok, 91 No. 812. Tyroff, II.23. Robens, II. S. 382. Wappenb. d. Preuss. Rheinprovinz,

I. CXVII. u. S. 108. Fahne, I. S. 408 u. 409, giebt die Kugelnals Münzen. Gauhe, I. S. 2397: v. Stahl, Staal. v. Hellbach,

II. S. 509. N. Preuss. Adelslexic., IV. S. 229. Freih. v. d.Knesebeck, S. 269.

Preussen, Hannover, Cur- und Liefland. Altes, ur-sprünglich jüliclisches Adelsgcschlecht, welches bei der jiilich-cleve-bergisch-cülnischen und der märkischen Ritterschaft mehrfach auf-geschworen hat. Nach Fahne, welcher (a. a. 0.) mehrere für dieFamilie wichtige Abstammungen mitgetheilt hat, kommt WernerStael schon 1270, und Henrich Stael, Ritter von Oustorp, mit sei-nen Söhnen, Aleid, Tilman und Henrich, 1282 vor. Lutter Stael,um 1430, führte schon den Beinamen: v. Holstein. Später kamdie Familie nach Schweden (1652), Dänemark, Cur- und Liefland,der Grafschaft Limburg etc. In Schweden kommen Otto Wilhelmund Georg Bogislaus v. St.-II., geb. 1680, gest. 1763, k. schwed.Feldmarschall etc., zuerst mit dem freiherrlichen Character vor.Ersterer erhielt den Freiherrenstand 2. Juni 1719, Letzterer 14. Juni1731. Die Wappen finden sich im Schwed. Wappenb. von 1746unter den Freiherren 25. No. 146 und 33. No. 193. Aus einerschwedischen Linie stammte der k. schwed. Gesandte zu Paris,Freiherr v. St.-II., welcher mit der geistreichen Tochter des fran-zösischen Ministers Jacques Necker, Anna Luise, vermählt war.Die in Preussen, Cur- und Liefland, Hannover etc. begüterte Fami-lie ist der Adelsmatrikel der Preuss. Rheinprovinz einverleibt undgehört im Königreiche Hannover zu dem ritterschaftlichen Adel derosnabrückschcn Landschaft.