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v. Schwerdtner.
Schild qiicr gelheilt: oben in Roth ein nach der rechten Seiteschreitender, leopardirter, goldener Löwe mit goldener ausschlagen-der Zunge und über sich geworfenem Schweife; unten in Grün einschrägrechts mit der Spitze aufwärts gekehrtes, silberfarbenes Schwertmit goldenem Griffe. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Heim,aus welchem sich bis über die Hüfte ein vorwärtssehender Ritterin golden verziertem, silbernem Harnisch erhebt, welcher in derRechten ein Schwert hält, die Linke aber in die Seile stemmt.Der Helm desselben ist mit sechs wechselsweise goldenen undrothen Straussenfedern besteckt, und die Helmdecken sind rechtsroth und golden, links grün und golden. — Abdrücke von genaugestochenen Petschaften. — Tyroff, I. 213.
Sachsen. Der kursächs. Premier-Lieutenant und AdjutantJonathan Friedrich Schwerdtner erhielt im kursächsischen Reicbs-vicariale, 1790, den Adelsland. — Nachkommen desselben standenund stehen in kön. sächsischen Militairdiensten.
v. Schwerdtner-Pomeiske.
Schild geviert: 1 und 4 zeigt das in der vorigen Nummer be-schriebene v. Schwerdtnersche, quer gethcilte Wappen mit Löweund Schwert, und zwar so, dass im 1. Felde der Löwe nach linksschreitet und das Schwert, mit der Spitze aufwärts, schräglinks ge-legt ist, während die Wappenbilder im 4. Felde wie im Stamm-wappen gestellt sind; 2 und 3 in Silber ein aus einem schräglin-ken, blau-silbernen Schache von vier Reiben, die obere von siebenFeldern und dann nach der Schildesform absteigend, nach derrechten Seite hervorspringender, zehnendiger Hirsch von natür-licher Farbe (Pomeiske). Auf dem Schilde stehen zwei gekrönteHelme, von welchen der rechte den aufwachsenden Ritter desv. Schwerdlnerschen Helmes, der linke aber drei Straussenfedern,blau, silbern, blau, trägt (Pomeiskescher Helm). Die Helmdeckensind rechts roth, grün und golden, links blau und silbern. — Ab-drücke von genau gestochenen Petschaften. — Dorst, Allg. Wap-penb., I. 167 u. 168.
Preussen, Sachsen. König Friedrich Wilhelm IV. von