397
v. Schulz.
Im blauen Schilde auf einem goldenen Dreihügel drei goldeneKornähren an goldenen Halmen. Auf dem Schilde steht ein ge-krönter Helm, welcher drei Straussenfedern, blau, golden, blau,trägt. Die Hehndecken sind blau und golden. — Abdrücke vonPetschaften. — Tyroff, I. 180: v. Schnitze.
Sachsen. Johann Georg Schulz (Schulze), Herrauf Klein-Hennsdorf hei Borna etc., wurde im kursächs. Vicariate, 11. Sept.1790, in den Adelstand erhoben. — Von den Nachkommen dessel-ben haben mehrere in der kün. sächsischen Armee gestanden, undin derselben ist Adolph Heinrich Ludwig v. Schulz als General-Major 1849 aus dem acliven Dienste getreten.
v. Schulzen.
Im blauen Schilde zwei quer gelegte, aus den beiden Seiten-rändern des Schildes hervortretende, in der Mitte verschlungeneHände von natürlicher Farbe. Auf dem Schilde steht ein gekrön-ter Helm, aus welchem eine, die innere Seite vorwärts kehrende,ausgebreitete, linke lland emporwächst. Die Helmdecken sind rothund schwarz. — Wappenb. d. Kgr. Hannover, F. 1 u. S. 13, mitder Devise: wahr und treu. — Freili. v. d. Knesebeck, S. 257.
Hannover. Heinrich Christoph Schultze, Ober-Kriegs-Com-missair und Ober-Amtmann zu Calenberg und Coldingen, wurdevom Kaiser Leopold I., 8. Sept. 1702, mit dem Namen: v, Schulzen,in den Reichsadclstand erhoben. Derselbe starb schon 16. Nov.1702. Von seinen Sühnen starb der älteste, Johann Christianv. Schulzen, 1750 als General-Lieutenant und Commandant vonStade, der jüngste war 1738 als Drost zu Bockeloh gestorben. DerSohn des Letzteren, Conrad Caspar v. Schulzen, war.Oberst undstarb 1767. Die Nachkommenschaft desselben blüht noch jetzt, undder Name der Familie findet sich in den Listen der kön. hanno-verschen Armee.