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2 (1855)
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Devise: Virtus Nobilitat.'Wappenb. d. Kgr. Württemb., S. 37 u.38 u. No. 132. Adelsb. d. Kgr. Württemb., S. 322 (nimmt stattdes Steinbocks eine Gemse an). Was das v. Schottsche Wappenanlangt, so ist es wolil am richtigsten, den Schild von Silber undltoth geviert anzunehmen und auf den Helm zwei.von Silber undRoth mit gewechselten Farben quer gelheilte Bülfelshörner zu setzen,s. v. Meding, II. S. 532: Schott v. Schottenstein nach Salver, Tab.6. 17 u. 18. Dagegen nehmen Siebmacher, I. 102, v. Hattstein,Iii. S. 470, Schannat, S. 152, Suppl. zu Siebm. Wappenb., VII. 28,und Tyroff, I. 93, den Schild von Roth und Silber an. Nachrich-ten über die Familie Schott v. Schottenstein geben: Gauhe, I. S.2225 u. 2226. Zedier, XXXV. S. 1031. v. Hellbach, II. S.436 u. 437.

Württemberg. Die Freiherren v. Schott, genannt IIopfTer,stammen aus der alten fränkischen Adelsfamilie v. Schott, derenHauptsitz noch im 14. Jahrhunderte die Feste Schottenslein war,nach welcher sich dieselbe Schott v. Schottenstein nannte. Späterverzweigte sich das Geschlecht im Coburgischen, in Thüringen,Baden, und dem Nassauischen, wo noch jetzt Familienglieder an-sässig sind und in hohen Hof- und Civilämtern stehen. JohannFriedrich Carl Schott v. Scholtenstein, aus dem nassauischen Zweigestammend, fürstl. nassau-usingenscher Ober-Jägermeister, geh. 1737,gest. 1789, gelangte, nachdem er durch seine 1770 erfolgte Ver-mählung mit Maria Susanne Eiisabelha Freiin v. IIopfTer den Bei-namen IIopfTer in seine Familie gebracht hatte, in den Besitz desin Württemberg gelegenen fideicommissarischen Lehens und Ritter-guts Bläsiberg im Oberamte Tübingen und dadurch auch in denVerband der vormaligen reichsfreien Ritterschaft im Canton Neckar-sclnvarzwald. Von demselben entspross Carl Friedrich WilhelmFreiherr Schott v. Schottenstein, genannt Hopffer, geh. 1776, Herrauf Bläsiberg, verni. 1814 mit Charlotte Holder, geb. 1790. Ausdieser Ehe'stammt, neben zwei Töchtern, ein Solm: Freiherr CarlGideon Erasmus, geb. 1827. Die Familie gehört im KönigreicheWürttemberg durch das oben genannte Gut Bläsiberg zum ritter-schaftlichen Adel.