Druckschrift 
2 (1855)
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Schoultz v. Ascheraden, Freiherren.

Schild geviert mit Mittelschilde. Im silbernen Mittelschilde einmit einem Rosenkränze umgürteter, vorwärtssehender, wilder Mannmit ausgespreizten Beinen, welcher die Anne nach rechts undlinks ausstreckt und in jeder Hand eine Hose an einem zweiblätte-rigen Stiele hält. I und 4 in Gold ein im 1. Felde aus dem rech-ten, im 4. aus dem linken Feldesrande aus einer Wolke nach ein-wärts hervorgehender, geharnischter, rechter Arm, welcher in derFaust ein blosses Schwert hält; 2 und 3 in Schwarz ein einwärtsgekehrter, goldener Lowe mit rother ausgeschlagener Zunge. Aul'dem Schilde steht zwischen zwei mit siebenperligen Freiherrenkro-nen gekrönten Helmen eine siebenperlige Freiherrenkrone. Derrechte Helm trägt vor sechs Pfauenledern eine rothe Kugel, aufwelcher ein aufgerichtetes Schwert steht; aus dem linken Helmewächst vor acht Fahnen, abwechselnd von Blau und Gold, vondenen vier rechts, vier links wehen, von den Knieen an ein vor-wärtssehender, geharnischter Bitter auf, welcher in der Hechteneine Lanze aufrecht hält, die Linke aber in die Seite stemmt. DieHelmdecken sind zu beiden Seiten schwarz, blau, silbern und gol-den. Abdrücke von Petschaften. Ponnn. Wappenb., I. S. 2Gu. 27 und Tab. X. Svea ßikes Wapnbok, Tab. 24. Hupel,Nordische Mise., 15.17. St. S. 475480. Derselbe, N. Nord.Miscell., 13. St., S. 515, umkränzt und umgürtet (nach der Zeich-nung aus dem Diplome im v. Vegcsaekschen Wappenb.) den wildenMann im Mittelschilde mit Grün, setzt den Löwen in das 1. und 4.,den Arm mit dem Schwerte in das 2. und 3. Feld, den Ritter,dessen Sturmhaube mit drei Straussenfedern, schwarz, silbern undrotli, besteckt ist, mit den acht Standarten, von welchen die 1., 3.,6. und 8. rotli, die 2. und 7. silbern, und die 4. und 5. golden,sämmtlich aber mit goldenen Fransen und herabhängenden, golde-nen Quasten geziert sind, auf den rechten und dert Pfauenschweifmit Kugel und Schwert auf den linken Helm. N. Preuss. Adels-lexicon, IV. S. 194 (ohne Angabe des Wappens).

Preussen, Russland. Ein ursprünglich böhmisches, inder Nähe von Prag begütert gewesenes Adelsgeschlecht, welches inFolge der Religionsstreitigkeiten Böhmen verliess und sich nachPolen, später aber nach Liefland wandte, wo Hermann v. S. 1589unter König Johann III. von Schweden Kriegsdienste nahm undOberst und Commandant der Festung Kockenhusen wurde. Von