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2 (1855)
Entstehung
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389
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v. Schollenstern (Scholz v. Schollenstern).

Im blauen Felde ein den dritten unteren Theil des Schildeseinnelnriender, stehender See, aus welchem sicli in der Mitte einsilberfarbener, zugespitzter Steinfels erhebt, auf dessen obersterSpitze ein sechseckiger, goldener Stern steht. Auf dem Schilderuht ein gekrönter Helm, welcher den Steinfels des Schildes mitdem Sterne trägt. Die llelmdecken sind blau und silbern. Ab-drücke von Petschaften. Dorst, Allgein. Wappenb., II. 61.Grosser, Lausitzer Merkw., III. S. 51. Laube, II. S. 1056.v. Hellbuch, 11. S. 435.

Preussen, früher Sachsen. Emanuel Friedrich, Nathanael,Helena, Sabina und Rosina Geschwister Scholz Söhne und Töch-ter des berühmten Matthäus Bartholomäus Schultz, oder Scultetus,welcher, als Schulcollege zu Görlitz in den Rath gezogen, 1589daselbst Stadtrichter und 1592 Bürgermeister war und den vomKaiser Rudolph II. angebotenen Adelstand ausgeschlagen hatteerhielten vom Kaiser Ferdinand II., d. d. Oedenhurg, 30. Oct.1G25, einen erblichen Adelsbrief mit Besserung des alten Wyppensund dem I'rädicatc: v. Sehollenstern. Mehrere Glieder der früherin Görlitz reich angesessenen Familie haben in kur- und k. sächs.Mililairdienslen gestanden. Jetzt blüht die Familie in Preussen.

v. Schott, genannt Hopffer, Freiherren.

Schild von Silber und Roth, ohne Bild, geviert (Schott) miteinem gleichfalls gevierten Mittelschilde (Ilopfl'er). 1 und 4 in Goldein auf grünem Rasen nach rechts hüpfender, doch vorwärtssehen-iler, grün bekränzter, wilder Mann, welcher mit der linken Handdas linke Bein emporbält, in der rechten aber einen grünen Palm-zweig hält; 2 und 3 von Blau und Silber schrägrcchts gcthcilt miteinem rechts gekehrten, halben, springenden, braunen Steinbock.Auf dem Schilde steht eine fünfperlige Freiherrenkrone, auf wel-cher zwei gekrönte Helme stehen. Der rechte Hehn trägt denhüpfenden Mann des 1. und 4. Feldes des Mittelschildes, und ausdem linken wächst ein Steinbock, wie der im 2. und 3. Felde,auf. Die Hehndecken sind rechts schwarz und golden, links blauund silbern, und unter dem Hauptschilde lliegt ein Band mit der