Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
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Helm, welcher zwei blaue BiifTelshörner trägt. Die Helmdeckensind rolli und golden. 1 Abdrücke von Petschaften. Wappenb.d. Kgr. Hannover, C. 57 und S. 13. v. Rieding, III. S. 588590, nach der im Jahre 1776 von dem deutschen Ritterorden er-folgten Anerkennung der Richtigkeit des Wappens: in den Ring istoben ein goldener, etwas roth durchscheinender, dreispitziger, inForm einer Krone geschnittener Stein eingefasst. v. Hellbach,II. S. 422. N. Preuss. Adelslexicon, IV. S. 186 (in Silber eingoldener Ring mit drei Steinen). Freih. v. d. Knesebeck, S. 320u. 321: v. Schneen.

Hannover. Altes, hannöverisches Adelsgeschlecht, welchemdas landtagsfähige Gut zu Lütgen-Schnellen zusteht. Eins der iii-testen Glieder desselben scheint Gabriel v. Schneen zu Göttingen,welcher 1576 vom Herzoge Erich dem Jüngeren Land vor Gronezu Lehn erhielt, gewesen zu sein. Doch kommt schon vorher,1524 und 1545, Hans Schneen in Güttingen als angesehener Mannvor, bei welchem die Herzöge Erich der Aeltere und Jüngere ab-stiegen. Dass Rode v. Schneien, welcher 1380 auf VerlangenHerzogs Otto den Fehdebrief der Stadt Güttingen an den Land-grafen Hermann von Hessen, nebst Hildebrand v. Usslar und Died-rich v. Ludolfshausen, alsrittermässiger RIann" mit unterschrieb,zu dieser Familie gehört habe, nimmt v. Rieding an, Freih. v. d.Knesebeck aber liisst diese Annahme, aus Rlangel an historischenNachrichten, dahingestellt sein. Nach letzterem Schriftsteller be-sitzt die Familie ein calenbergisches Bürgerlehn vor Grone, einlüneburgisches Lehn von einem halben Zehnten und einem Sattel-hofe "zu Lüttgen -Schlichen, und ein plessisches Lehn ebendaselbst. Die Familie schreibt sich jetzt wieder Schnellen, und v. Riedinghält diese Schreibart für die richtige, während der so genaue Freih.v. d. Knesebeck die Schreibart Schneen angenommen hat. Rleh-rere Glieder der Familie standen und stehen in der kön. hanno-verschen Armee, und in derselben ist Wilhelm v. S. zum General-Lieutenant und Brigadier der 2. Cavalleriebrigaile gestiegen. Auchkamen Sprossen des Geschlechts in kön. preussischen Staats- undMilitairdiensten.. so wie in der Ii. k. Armee vor.