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2 (1855)
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v. Rössing.

Im schräglinks von Roth und Blau getheilten Schilde einrechts gekehrter, gekrönter, goldener Löwe. Auf dem Schildesteht ein gekrönter Helm, aus welchem, zwischen einem offenenAdlersfluge, dessen rechter Flügel roth, der linke blau ist, derLöwe des Schildes aufwächst. Die Helmdecken sind rechts blau,und golden, links roth und golden. Abdrücke von Petschaften. Wappenb. d. Kgr. Hannover, C. 64 u. S. 12. Siebmacher,I. 180: v. Rüsingen, Braunschweigisch (der Schild ist von Blauund Roth schräglinks getheilt, auf dem Helme liegt ein von Blau,Roth und Gold fünfmal gewundener Wulst, die Flügel auf demHelme, der rechte schräglinks, der linke schrägreclits getheilt, sindwie der Schild tingirt, und die Hehndecken rechts blau und gol-den, links blau und roth). Albinos. Hist. d. Grafen u. Herrenv. Werthern, S. 68, wie Siebmacher. v. Meding, L S. 494 u.495, zunächst nach einem Stammbaume (Schild von Schwarz undRoth schrägreclits getheilt mit einem goldenen Löwen, welchen Ha-renberg, Hist. dipl. eccl. Gandersh., Tab. 33 No. 15, schon in einemalten Siegel fand. Auf dem gekrönten Helme ein wachsender Löwe,zwischen einem Adlersfluge, dessen rechter Flügel schwarz, derlinke roth ist, Ilelmd'ecken roth und schwarz. Der Abdruck voneinem Petschafte ergab den Schild des Wappens ganz, wie zuersterwähnt wurde, nur war der Löwe doppelt geschweift). - Gaulie,L S. 1924. v. Ilellbach, II. S. 331 u. 332. Neues Preuss,Adelslexicon, IV. S. 125. Freih. v. d. Knesebeck, S. 240.

Hannover, Braunschweig, Preussen. Altes, braun-schweigisches Adelsgeschlecht, dessen gleichnamiges Stammhaus imCalenbergischen liegt und welches urkundlich schon 1345 erscheint.Die Familie wurde 1506 mit dem Erbkiichenmeistcr-Amte im Ca-lenbergischen, oder, wie die Worte des Lehnbriefes lauten: zwischenDeisler und Leine, beliehen und der älteste calenbergische Lehn-brief ist von dem eben genannten Jahre, während der älteste gru-benhagensche Lehnbrief 1571 ausgestellt ist. Um diese Zeit brei-tete sich das Geschlecht im Halberstadtschen aus und erlangte dasErbmarschallamt des Fürstenthums Halberstadt. In der zweitenHälfte des 17. Jahrhunderts stand namentlich Ludolph v. u. zuRössing, Dompropst zu Halberstadt, Erbmarschall, Erbküchenmeisterdes Fürstenthums Calenberg, kurbraunschw.-lüncburg. Kammerherr,hildesheimischer Schatzrath etc., in grossem Ansehen, und bis auf